Unser Wochenende in Bildern – 10. & 11. Februar

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Jede Menge Sonne, übermüdete Kinder und eine Faschingsparty: das war unser Wochenende. Dabei ging es gewohnt chaotisch, ziemlich wirbelig und auch ein wenig nervig zu. Schön war es trotzdem, aber wie immer hätte es gut und gerne ein paar Tage länger sein dürfen. Seht und lest selbst:

Samstag

Der Samstagmorgen startet leider viel zu früh. Das Wirbelmädchen ist wach und weckt beim Aufstehen leider auch den Strahlemann auf. Sowas blödes, aber hilft ja nix. Also muss auch ich mit raus. Ich verziehe mich aber kurz darauf noch einmal mit Handy und Laptop ins Bett, werde aber ziemlich schnell entdeckt. Mist. Da außerdem auch noch strahlender Sonnenschein ist, gebe ich mich geschlagen. Wir frühstücken und ich schmeiße die Bande raus, um in Ruhe zu duschen und zu saugen. Dann flitze ich hinterher.

Mit Eis in der Hand (und auch überall sonst) genießen wir die Sonne und gehen in den Park. Plötzlich fällt hinter uns ein großer Eiszapfen ins Wasser. Wir holen ihn raus und untersuchen ihn ausgiebigst.

Jetzt sitzt uns auch schon die Zeit im Nacken, denn bevor der Mittagsschlaf ruft, muss noch schnell eingekauft werden. Während der Kleine ziemlich lang schläft, hat das Wirbelmädchen leider weder geschlafen noch geruht und macht daher ihrem Namen alle Ehre. Der Versuch die versprochene Ritterrüstung zu basteln, muss in Ermangelung an Ruhe und Geduld verschoben werden. Wir passen den restlichen Tag an diesen Unruhezustand an, daher geht es für drei von uns wieder nach draußen und ich schaffe es endlich ein paar Zeilen zu schreiben.

Wieder zu Hause, ist dem Wirbelmädchen die totale Erschöpfung anzusehen. Daher verfrachten wir sie samt Hörbuch auf die Couch, während der Strahlemann spielt. Ganz unkonventionell gibt es schnell ein paar Häppchen auf dem Sofa zu futtern und dann muss die Große dringend ins Bett. Danach nimmt unser allabendliche Wahnsinn seinen Lauf: Wir machen es uns auf dem Schaukelstuhl bequem, aber an Ruhe ist nicht zu denken. Der Bauch drückt mal wieder, nichts hilft. Ich werde unruhig und gereizt. Viel zu lange geht das nun schon so. Klar, besonders hilfreich ist das nicht, aber mir gelingt es von Abend zu Abend weniger, die nötige Geduld aufzubringen. Wir stecken fest. Ich finde keine wirkliche Lösung, denn auch der Papa wird nicht akzeptiert, zudem gehen selbst meinem sonst so geduldigen Mann mittlerweile die Nerven durch. Total blöde Kombination. Am Ende überzeugen wir den Strahlemann dann doch vom Tuch und so geht es an Papas Bauch die Lichter der Stadt bewundern, bevor die Augen endlich zufallen. Es ist kurz vor 23 Uhr und wir machen es uns endlich mit selbstgemachten Pizzabroten und einer Folge „How I met your Mother“ gemütlich und genießen die Ruhe.

Eigentlich gibt es noch unendlich viel zu tun und schreiben wollte ich auch, aber nach solchen Abenden geben wir frustriert und entkräftet auf. Kuscheln ist genauso nötig und so wird es wie immer viel zu spät, bis wir endlich ins Bett plumpsen.


Sonntag

Der Sonntag beginnt zum Glück etwas später. Außerdem schaffen wir es tatsächlich, trotz unzähligen „Mama, Papa, komm“ – Rufen vom Kleinen, einigermaßen in Ruhe zu frühstücken. Danach wird die Verkleidungskiste untersucht, denn nachmittags ist Fasching angesagt. Das Wirbelmädchen greift zum Mittelalter-Haarkranz und ich zaubere noch das passende Kleid hervor. Die Begeisterung ist riesig und das Warten fällt nun umso schwerer. Der Kleine probiert Kopftücher und Hüte, mag sich aber nicht wirklich festlegen. Während die Kinder in die Wanne hüpfen, schleiche ich mich in das Café gegenüber, um diesen Text vorzubereiten.

Nach einem kurzen Mittagsschlaf treffen wir uns mit einigen Freunden, was die wahnsinnig laute Faschingsfeier doch noch einigermaßen erträglich macht. Dem Burgfräulein ist der Trubel allerdings zu viel.  Sie schnappt sich ein paar Bücher und verkriecht sich erst mal in einer Ecke. Der Strahlemann hat auch ganz schön zu kämpfen, nach einer ganzen Weile tauen beide aber doch noch auf und haben dann jede Menge Spaß.

Unklar bleibt, warum eine Kinderfaschingsfeier so dermaßen laut gestaltet werden muss. Selbst wir Erwachsene hatten massive Probleme damit. Nunja. Nächstes Jahr machen wir unsere Faschingsfeier einfach selbst.

Viel zu spät düsen wir nach Hause und alles geht seinen gewohnten Gang. Das Wirbelmädchen kommt ins Bett und nach einer extra Vorleserunde ist dann wieder der Schaukelstuhl mit Kind Nummer Zwei dran. Den Rest könnt ihr am Samstag nachlesen… Ooooooohhhhhm. Auf ein neues wird das Tuch gezückt und nachdem der Kleine endlich schlummert, schnappe ich mir meinen Laptop und schreibe unser Wochenende nieder.

Wollt ihr noch mehr Wochenenden in Bildern sehen? Dann schaut doch mal bei Geborgen Wachsen vorbei.

Habt einen guten Start in die neue Woche!

 

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