zuckerfreie Süßigkeiten - zuckerfrei mit Kindern - Familiengarten

Zuckerfreie Süßigkeiten: Gesund Naschen

Zucker ist ungesund und doch gehört er unweigerlich zur Kindheit dazu. Zum Glück gibt es heute einen leckeren Ausweg aus dem Dilemma: zuckerfreie Süßigkeiten. Warum das sinnvoll ist, ob sie gesünder sind, worauf du achten solltest und wo du zuckerfreie Süßigkeiten für Kinder kaufen kannst, liest du hier.

*Dieser Beitrag enthält gekennzeichnete Affiliate-Links. Wenn du hierüber kaufst, unterstützt du dieses Magazin und ich erhalte eine kleine Provision. Für dich ändert sich nichts.

Zucker ist nicht nur in Süßigkeiten enthalten, sondern leider auch in unzähligen anderen Lebensmitteln: Er steckt im Brot, in der Soße, in der Wurst, im Gemüseaufstrich, im Softdrink, in Kindertees, in Babybreien und an den Pommes. Je mehr verarbeitete Lebensmittel wir zu uns nehmen, desto höher ist der Zuckeranteil. Kommen dann noch klassische Süßigkeiten, Säfte, Marmelade oder Nutella dazu, sind wir schnell bei einer enormen Zuckermenge. Selbst wer auf gesunde Ernährung achtet und den klassischen Softdrink links liegen lässt, ist sehr schnell über dem von der WHO empfohlenen Grenzwert. Dieser liegt für Kinder bei 6 Teelöffeln pro Tag (bei Erwachsenen sind es 12). Durchschnittlich nehmen deutsche Kinder wie auch Erwachsene aber ganze 22 Teelöffel Zucker zu sich. Jeden Tag!

Laut WHO sollten höchstens 10 Prozent, noch besser nur 5 Prozent der täglichen Energiezuvor aus Süßem bestehen. Das ist für ein 4-6 jähriges Kind eine Kugel Eis und zwei Butterkekse! (Verlinkung Stifutung Kindergesundheit) Wenn wir uns das mal ernsthaft bewusst machen, ist es nicht getan mit „aber die paar Stück“. Es mögen bei der Oma nur eine Handvoll Gummibärchen sein, aber die Oma ist nicht die einzige Person, die einem Kind so am Tag begegnet. Und dann wird es einfach unglaublich schnell zu einem Problem.

Zum Glück geht es aber anders!

Ich zeige dir hier, welche zuckerfreien Süßigkeiten es gibt, worauf du achten kannst und wo es zuckerfreie Süßigkeiten zu kaufen gibt. Ich stelle dir die besten Onlinequellen und ihre zuckerfreien Produkte vor und habe dir für einige auch einen Sparcode organisiert.  Außerdem habe ich in wenigen Tagen einen übersichtlichen zuckerfreien Einkaufsguide zum Runterladen für dich. Hier findest du auf einen Blick, welche zuckerfreien Süßigkeiten du in den gängisgsten Supermärkten und Drogerien kaufen kannst. So bist du bestens für deinen zuckerfreien Einkauf gewappnet, auch wenn es mla schnell gehen muss.

Zuckerfreie Süßigkeiten: Ist eine Kindheit ohne Süßes wirklich eine Lösung?

Nein, ist sie nicht. Denn da, wo Verzicht ist, entsteht umso mehr Verlangen nach dem „Verbotenen“. Aber darum geht es hier gar nicht. Hier geht es weder um Verbote noch um Verzicht, sondern darum eine gesündere und dabei leckere Grundlage zu schaffen. Denn zuckerfrei zu leben, heißt nicht, dass es nichts Süßes mehr gibt. Im Gegenteil. Es ist eine bewusste Entscheidung für gesunde und zugleich leckere Alternativen, die so viel besser für unseren Körper sind. Eine Entscheidung für die eigenen Werte einzustehen und sich freizumachen von Dingen, die uns und unseren Kindern nicht guttun. Denn zuckerfreie Süßigkeiten können einen gewaltigen Unterschied machen.

Ihr als Familie müsst also nicht für immer auf alles Süße verzichten. Genauso wenig müsst ihr aber komplett auf zuckerfreie Süßigkeiten umsteigen. Hier geht es einfach um euren ganz eigenen Weg. Ihr könnt auch „nur“ zu Hause auf zuckerfreie Süßigkeiten setzen oder ihr macht Ausnahmen bei Geburtstagen oder anderen speziellen Anlässen. Wie hier euer Weg konkret aussehen kann, ist völlig individuell und von euren ganz eigenen Lebensrealitäten und den eigenen Schwerpunkten abhängig. Jedes eingesparte Gramm Zucker ist ein Fortschritt.

Ich zeige dir hier Möglichkeiten, wie ihr zuckerfrei mit Kindern möglichst stressfrei in euren Familienalltag integrieren könnt und ob zuckerfreie Süßigkeiten gesünder sind.

Zuckerfreie Süßigkeiten: Ist Zucker nicht ohnehin gleich Zucker und müsste man dann nicht auch Obst und Kohlehydrate meiden?

Jein. Obst und komplexe Kohlenhydrate werden im Körper auch zu Zucker umgewandelt, sie bestehen aber nicht einfach nur aus reinem Zucker, sondern enthalten viele wichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Diese sind für unseren Körper überlebenswichtig. Haushaltszucker wie auch der Zucker aus einfachen Kohlenhydraten besitzt dagegen keine beziehungsweise kaum Nährstoffe. Wir brauchen diesen Zucker also nicht. Das trifft allerdings auf jeden zugeführten Zucker also auch auf Zuckeralternativen zu.

Verschiedene Zuckerarten wirken sich aber auch unterschiedlich auf unseren Blutzuckerspiegel aus. Haushaltszucker, Traubenzucker und einfache Kohlenhydrate lassen unseren Blutzuckerspiegel schnell nach oben steigen. Sie bringen also besonders schnelle Energie, die allerdings ebenso schnell wieder abfällt. Das schnelle Verlangen nach Mehr ist die Folge. Ein Teufelskreislauf. Zucker und einfache Kohlenhydrate sind zudem entzündungsfördernd, außerdem aktivieren sie das Belohnungszentrum im Gehirn, was Glücksgefühle ausschüttet und nach immer mehr verlangt. Sie können also regelrecht süchtig machen.

Zucker ist also nicht einfach nur Zucker, auch wenn es am Ende gleich verstoffwechselt wird.

Es gibt einige Zuckeralternativen, die unseren Blutzuckerspiegel weitestgehend in Ruhe lassen. Erythrit, aber auch Xylit lassen den Blutzuckerspiegel beinahe unverändert. Zuckerfreie Süßigkeiten mit diesen Zuckeralternativen wirken zudem kariogen. Im Gegensatz zum herkömmlichen Zucker, dienen sie also sogar der Zahngesundheit. Mit zuckerfreien Süßigkeiten wie Bonbons oder Lollis die Zähne pflegen? Wenn das nicht mal ein Wahnsinnsvorteil ist.

Auch Kokosblütenzucker und Yacon-Sirup wirken sich kaum beziehungsweise gar nicht auf den Blutzuckerspiegel aus. Letzteres ist zwar nicht ganz günstig, punktet dafür aber mit sehr vielen Pluspunkten wie zum Beispiel präbiotischen Ballaststoffen.

Auch unterscheiden sich die einzelnen Zuckeralternativen in ihren Kalorien.

zuckerfreie Süßigkeiten - Naschen ohne Zucker - zuckerfrei leben mit Kindern - Familiengarten

Werbung/Anzeige

Zuckerfreie Süßigkeiten: Was gibt es zu beachten?

  • Nicht jede angebliche gesunde Zuckeralternative ist auch wirklich gesund. Der häufig genutzte Agavendicksaft oder -sirup steckt beispielsweise voller Fruktose. Zu viel davon kann auf die Leber gehen. Auch künstlich zugeführte Fruktose ist daher alles andere als gesund. Es handelt sich hier also um keine  gesunde Alternative zum Haushaltszucker.
  • Auch bei zuckerfreien Süßigkeiten macht es Sinn sehr genau auf die Inhaltsstoffe zu achten. Denn auch wenn es viele alternative Süßigkeiten mit sehr viel besseren Zutaten gibt, trifft das leider noch längst nicht auf alle zuckerfreien Süßigkeiten zu.
  • Auch zuckerfreie Süßigkeiten sind Süßigkeiten. Es geht nicht einfach nur darum den Zucker auszutauschen, sondern insgesamt auch weniger süß zu essen. Das könnt ihr mit zuckerfreien Süßigkeiten erreichen, die weniger gesüßt sind (je weiter hinten in der Zutatenliste die Zuckeralternativen aufgeführt wird, desto weniger Süe ist enthalten) oder indem ihr weniger zu Süßem und stattdessen mehr zu nährstoffreichem Essen greift. Dennoch braucht es hier meiner Meinung nach keine zwingende Regulation bei Kindern. Denn im Gegensatz zum klassischen Zucker reguliert es sich mit zuckerfreien Süßigkeiten (und einer nährstoffreichen Ernährung) ganz gut von allein. Das heißt gesunde zuckerfreie Süßigkeiten stören die natürliche Regulationsfähigkeit der Kinder nicht.

Zuckerfreie Süßigkeiten: Diese Zuckeralternativen gibt es

Wie schon erwähnt sind nicht alle Zuckeralternativen automatisch auch besser als der klassische Haushaltszucker. Ganz prinzipiell gibt es hier kein richtig oder falsch. Denn welche Zuckeralternativen bevorzugt werden, hängt ganz maßgeblich vom Schwerpunkt ab, der gesetzt wird. Ist dieser eine möglichst geringe Verarbeitung fällt diese Liste anders aus, als wenn es sich primär um Zuckeralternativen handelt, die den Blutzuckerspiegel möglichst wenig beeinflussen. Auch wenn es um einen möglichst hohen Nährstoffgehalt der Zuckeralternativen geht, sieht diese Liste anders aus.

Folgende Kriterien sind mir bei zuckerfreien Süßigkeiten besonders wichtig: Ein möglichst niedriger glykämischer Index und damit ein niedriger Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und der möglichst gute Schutz der Zähne. Außerdem bevorzuge ich zuckerfeie Süßigkeiten, deren Inhaltsstoffe einen Mehrwert bieten also extra Nährstoffe beinhalten, statt sie ihm zu entziehen. Folgende Zuckeralternativen nutzen wir:

  • Erythrit
  • Xylit* (Mit dem Code Birke 5 sparst du 5 Prozent auf deine Bestellung)
  • Kokosblütenzucker
  • Yaconsirup* oder Yaconpulver*
  • Natürliche Fruchtsüße von Bananen (beim backen oder in unserem Schokoshake
  • Wir verwenden aber auch mal Datteln und Dattelsirup. Da Datteln einen sehr hohen Zuckergehalt haben, ist das eher selten. In gekauften Süßigkeiten bevorzuge ich andere Süßungsmöglichkeiten oder achte darauf, dass Datteln nicht unbedingt an erster Stelle der Zutatenliste aufgeführt werden.
  • Saftkonzentrate und ähnliches versuchen wir zu vermeiden.
  • Auch die natürliche Sükraft von Erdmandeln kann gut beim Backen genutzt werden.
  • Ich bin bei allem nicht strikt und rigoros und wäge von Situation zu Situation ab.

Welche Vorteile haben zuckerfreie Süßigkeiten?

So ganz pauschal lässt sich das logischerweise nicht beantworten, denn es gibt viele verschiedene zuckerfreie Süßigkeiten auf dem Markt, die sich in Inhaltsstoffen, der zugeführten Zuckeralternative und dem Süßungsgrad unterscheiden.

Schauen wir uns die Vorteile von meinen oben genannten Lieblingszuckeralternativen an, sehen die Vorteile folgendermaßen aus:

  • Viele zuckerfreie Süßigkeiten lassen den Blutzuckerspiegel weitestgehend in Ruhe.
  • Daher will der Körper nicht immer mehr davon.
  • Viele (aber Achtung, längst nicht alle) haben auch sonst deutlich bessere Inhaltsstoffe.
  • Je nach Süßungsart sind sie sogar gut für die Zähne.
  • Die von mir bevorzugten zuckerfreien Süßigkeiten haben zudem einen deutlich niedrigeren Zuckergehalt.
  • Yacon wirkt sich sehr positiv auf die Darmgesundheit aus.

Zuckerfreie Süßigkeiten: Wie gelingt der Umstieg?

Auch hierfür gibt es keine pauschale Antwort. Das hängt zum einen stark davon ab, was für eine Typ Mensch du bist. Zum anderen aber auch wie alt beispielsweise deine Kinder sind.

Ich bin Typ ganz oder gar nicht, deshalb passen für mich „radikale Hauruckaktionen” am besten. Wobei auch diesen meist eine lange und intensive Zeit des Grübelns vorausgeht. Für viele andere Menschen wäre das dagegen überfordernd und führt schnell dazu, dass recht bald entnervt das Handtuch geworfen wird.

Das bedeutet, lerne dich erst mal selbst kennen.

Wie kommst du gut in Veränderung?

Sind das langsame wohlbedachte Schritte?

Dann kann es Sinn machen erstmal Teilbereiche umzustellen. Also beispielsweise, dass es die zuckerfreien Süßigkeiten vorerst „nur“ zu Hause gibt oder dass du zum Beispiel nach Mahlzeiten umstellst. Dann könntest du beispielsweise mit dem Frühstück anfangen und dann nach und nach weiter umstellen. Eine andere Möglichkeit kann es sein, als erstes Bereiche umzustellen, die dir besonders leicht fallen und dich von dort zu den schwereren vorzuarbeiten. Beachte dabei, dass es durchschnittliche 60 Tage braucht um neue Gewohnheiten zu etablieren.

Oder bist du so wie ich Typ „alles oder nichts“?

Auch hierfür ist meiner Meinung nach eine möglichst gute Vorbereitung das A und O. Zum Beispiel solltest du dich dann bereits im Vorfeld mit ausreichenden zuckerfreien Süßigkeiten eingedeckt haben und die nicht passenden Dinge aus deinem Haushalt oder wenigstens aus deinem Blickwinkel verbannen. Vergiss hier nicht, dass deine Familie da durchaus anders Ticken kann. Willst du sie mitnehmen, solltest du das berücksichtigen. Du kannst aber auch genaus so gut bei dir selbst anfangen und nimmst die anderen später auf deinen Weg mit.

Eine ganz andere Möglichkeit, die für beide Typen geeignet ist, kann die Unterstützung von Außen sein. Denn wenn dich jemand an die Hand nimmt und dir mit Rezepten, Tipps und mentaler Unterstützung zur Seite steht, kann so ein Umstieg sehr viel leichter sein. Vor allem wenn es um das Thema Essen und Zucker geht, denn hier stecken auch oft tiefer sitzende Themen dahinter.

Für diesen Weg kann ich dir die wundervolle Saskia und ihren Mann Daniele empfehlen. In ihrem Kurs “Zuckersüße Freiheit” nehmen die beiden dich durch den Zuckerentzug* und stellen dein Vorhaben auf solide und sichere Beine. Im begleiteten Kurs bekommst du Essenspläne und eine Whatsapp Gruppe zur Hand, in der du jederzeit Fragen und jede Menge Unterstützung, Inspiration und Ideen bekommst. Die begleitete Version findet an ausgewählten Terminen statt. Während der Selbstlernkurs* jederzeit buchbar ist.

zuckerfreie Süßigkeiten - Naschen ohne Zucker - Familiengarten

Auf Zuckerfreie Süßigkeiten umsteigen – Was ist mit den Kindern?

Hier kommt es ganz stark auf das Alter der Kinder an. Während sich junge Kinder auch ohne große Erklärungsversuche recht schnell mit leckeren zuckerfreien Süßigkeiten zu Frieden geben, sieht das mit größeren Kindern vermutlich erstmal anders aus. Dann kann ich dir nur empfehlen, sie möglichst sehr genau mit in die Veränderungen mitzunehmen. Erkläre dich und deine Beweggründe, stelle Vorteile heraus und geh ganz offen damit um, dass ihr vielleicht die ein oder andere Alternative erst noch finden müsst. Biete immer wieder an, suche immer wieder das Gespräch und schau, was hier gut helfen kann.

Kinder, die es gewohnt sind, Süßigkeiten immer zu Hause zu haben, sollten eine ebenso große Auswahl an zuckerfreien Süßigkeiten bekommen. Denn Mangel oder das Gefühl, uns wird etwas genommen, sind keine gute Grundlage für einen nachaltigen Umstieg. Beziehe deine Kinder möglichst viel mit ein und lass Größere beispielsweise auf die Suche nach verstecktem Zucker gehen. Habe Geduld und lebe in erster Linie einfach ganz vieles vor. Auch hier würde ich dir empfehlen zur Not einige Bereiche unverändert zu lassen. Denn Zwang bringt uns nicht weiter. Vorleben und Freiwilligkeit können dagegen eine ganze Menge bewirken, die vielleicht auch nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich ist.

Zuckerfreie Süßigkeiten im Alltag: Was mache ich mit meinem Umfeld?

Andere Wege zu gehen, kann immer eine ziemliche Herausforderung sein. Erst recht, wenn sie so stark von dem abweichen, was als „normal“ angesehen wird. Betrifft das Ganze dann auch noch Kinder kann das auch schnell mal emotional und damit wirklich richtig schwierig werden. Meiner Erfahrung nach ist vor allem die eigene Klarheit entscheidend.

Wie sehr willst du diesen Weg für deine Kinder und dich gehen?

Was ist dir dabei absolut wichtig und wo hast du möglicherweise Verhandlungsspielraum?

Keine Sorge, du darfst da reinwachsen und immer wieder neu für dich reinfühlen, ob der Weg so noch für dich passt.

Werde dir klar darüber, was dir wichtig ist.

Soll Zucker auch woanders ganz und gar vermieden werden?

Oder gibt es Bereiche oder Situationen, in denen es für dich ok ist?

Welche Zuckerarten gehen für dich klar?

Welche Süßigkeiten werden von deinen Kindern und dir bevorzugt gegessen und findet ihr hierfür passenden Ersatz?

Du kannst dir das aufschreiben und dir deine Ziele für dich formulieren.

In Institutionen und bei den Großeltern sind sicherlich die größten Schwierigkeiten. Denn immerhin verbringen viele Kinder einen Großteil des Tages dort. Hier lohnt es sich ins Gespräch zu gehen.

Wichtig finde ich, darauf zu verzichten, andere Menschen von etwas zu überzeugen oder sie zu beleren. Das bringt meist gar ncihts und oft sogar das Gegenteil. Denn das fühlt sich meist nicht gut für uns an. Tatsächlich muss dein gegenüber auch nciht die gleiche Meinung haben, denn es geht ja darum, was DIR wichtig ist. Deshalb versuch bei dir selbst zu bleiben, erkläre kurz dein Handeln und was DIR wichtig ist. Biete Lösungen und Alternativen an und gehe einfach mit gutem Beispiel voran. Oft folgen dann interessierte Fragen und du kannst erklären, wie und warum ihr zuckerfreie Süßigkeiten nutzt.

Biete an selbst zuckerfreie Süßigkeiten zu besorgen und sie dort zu deponieren. Nimm den andeen Menschen dabei so viel Arbeit ab wie es geht. Denn oft, ist es vor allem Verunsicherung. Haben Großeltern ganz einfach die gleichen Süßigkeiten da, die sie ihren Enkeln sonst gerne anbieten nur eben in zuckerfrei, ist das für sie sicherlich sehr viel leichter. Und auch im Kindergarten geht das gut. Ähnlich wie das auch bei Unverträglichkeiten gehandhabt wird, gibt es dann eben eine eigene Süßigkeitenbox. Und natürlich kannst du bei Geburtstagen oder bestimmten Anlässen immer anbieten zuckerfreie Süßigkeiten mitzubringen oder etwas  leckeres für alle zu backen. Zeige deinem Kind dabei, dass es auf nichts verzichten muss, sondern dass es für alles tolle leckere Alternativen gibt. Hör hier genau hin.

Welche Süßigkeiten liebt es?

Wofür braucht es einen guten Ersatz?

Wo gibt es gesunde zuckerfreie Süßigkeiten zu kaufen?

Zuckerfreie Süßigkeiten sind keine absolute Seltenheit mehr, dennoch ist es im normalen Handel noch etwas schwieriger. Vor allem wenn du spezielle zuckerfreie Süßigkeiten mit gesunden Nährstoffen suchst, die ohne oder wenigstens mit wenigen Datteln auskommen. Am leichtesten ist es da Online zu schauen, denn hier findest du quasi für nahezu jede klassische Süßigkeit einen passenden Ersatz.

Hier habe ich dir einige meiner Lieblingsshops aufgelistet und dir für einige auch einen Rabattgutschein organisiert. Wenn du zuckerfreie Süßigkeiten über diese Links bestellst, erhalte ich eine kleine Provision, mit der du dieses Magazin hier unterstützt:

The Nu Company*

(Mit meinem Code Familiengarten10 sparst du 10 Prozent auf den gesamten Warenkorb)

Hier bekommst du leckere vegane Schokoriegel mit Kokosblütenzucker in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Dank wertvollen Zutaten wie Hanfsamen und Acerola enthalten sie eine extra Portion Nährstoffe, auch kommen sie mit relativ wenig Süße aus. Aber auch Shakes, einen Brotaufstrich, einen Adventskalender und einen Weihnachtspinguin kannst du hier finden. Die Riegel sind nicht nur plastikfrei verpackt, es wird auch für jedes verkaufte Produkte ein Baum gepflanzt.

Mylkchocy*

(Mit Meinem Code garten10 sparst du ab einem Einkaufswert von 20Euro 10 Prozent.)

Bei Mylkchocy gibt es herrliche cremige „Milch“Schokoladen in 7 verschiedenen Geschmacksrichtungen, ganz ohne Muh. Außerdem drei verschiedene Brotaufstriche und auch hier ganz neu einen Adventskalender aus verschiedenen Schokoriegeln. Auch Mylkchocy verzichtet auf Plastikverpackungen. Mylkchocy macht sich sicherlich super für den Umstieg, weil sie wie Milchschokolade schmecken und auch sehr süß sind.

Birkengold*

Bei Birkengold findest du Xylit und Schokolade, Kaugummis, Marmelade und vieles mehr aus Xylit. (Mit dem Code BIRKE5 sparst du 5 Prozent auf den gesamten Warenkorb).

Pausenfudder

Pausenfudder ist DER Onlineshop wenn es um zuckerfreie Süßigkeiten geht. Hier findest du eine Vielzahl von zuckerfreien, veganen und glutenfreien Naschereien. Von Riegeln, über Kekse bis hin zu Kaubonbons. Aber auch herzhafte Snacks gibt es hier.

Goldenberger

Hier gibt es Schokoladentafeln aus Erythrit.

Belly Love

Bei Bellylove gibt es BlissBalls, Pralinen, hochwertige Schokoladen und Brotaufstriche mit extra Ballaststoffen und sehr geringer Süße aus überwiegend Yaconsirup, Erdmandeln und Dattelpulver.

zuckerfreie Süßigkeiten für Kinder - ohne Industriezucker leben - Familiengarten

Zuckerfreie Süßigkeiten: Welche konkreten Alternativen zu klassischen Süßigkeiten gibt es?

Hier habe ich dir ganz konkrete „Ersatzprodukte“ für spezielle Süßigkeiten zusammengetragen. Nicht immer schmeckt der Ersatz genau so, wie wir es gewohnt sind. Geschmack hat aber vor allem mit Gewöhnung zu tun und lässt sich relativ schnell auch ändern. Durch mehrfaches probieren beispielsweise, aber oft schmecken auch Produkte verschiedener Hersteller anders. Deshalb kann ich dir nur raten, teste dich durch die speziellen zuckerfreien Süßigkeiten durch. Wenn du nicht zu sehr auf der Suche nach dem exakt gleichen Geschmack bist, kann es auch sein, dass du einen neuen leckeren Geschmack findest, der vielleicht nicht sehr viel Ähnlichkeit mit dem Ausgangsprodukt hat und dennoch ganz einfach lecker ist.

Suchst du einen Ersatz für dein Kind, kann das schon mal komplizierter werden. Aber auch hier heißt es Geduld haben, immer mal wieder austesten und zur Not eben auch erstmal an anderer Stelle einen Ersatz suchen.

Schokolade und Schokoriegel

Hier gibt es mittlerweile einige gute Alternativen, sodass ich hier nicht alle Varianten aufzählen kann. Einige unserer Favoriten habe ich dir hier trotzdem zusammengetragen:

  • The Nu Company* (Mit dem Code Familiengarten10 sparst du 10 Prozent auf den gesamten Warenkorb)
  • Mylkchoky* (Mit dem Code garten10 sparst du 10 Prozent ab 20Euro Warenwert)
  • Birkengold* (Mit dem Code BIRKE5 sparst du 5 Prozent auf den gesamten Warenkorb)
  • Belly Love: Hochwertige Schokolade, gesüßt mit Erdmandeln, Yacon und Datteln.
  • Goldberger
  • Lovechock
  • Rapunzel Kokosmilch
  • Ombar chocolate

Gummibärchen

Zuckerfreie Gummibärchen auf Fruchtsaftkonzentrat sind nicht ganz so schwer zu finden. Das ist nicht ideal, für mich wäre es aber ab und zu ok. Aber Achtung, bei vielen ist trotzdem noch Glukosesirup enthalten, was halt ganz normaler Zucker ist…

Komplizierter wird die Suche nach passendem Ersatz, wenn es auch vegan sein soll. Von Birkengold gibt es Gummibärchen* mit Maltitsirup und Xylit (Mit dem Code Birke5 sparts du 5 Prozent). Das wäre nicht meine erste Wahl, aber ginge für mich schon mal. Aufgrund der angegebenen Alergene Gluten können wir sie leider nicht testen.

Bei Foodloose gibt es zwei verschiedene Sorten, die vegan, zuckerfrei und glutenfrei sind. Noch haben wir sie nicht ausprobiert.

Eine weitere Gummibärchenähnliche Variante gibt es von Bears (bei Pausenfudder). Sie bestehen aus gebackenen Früchten, also Fruchtleder und kommen als Fruchtyoyos und Tierpfoten daher. Meinen Kindern schmecken sie sehr gut, sie kommen aber nicht an den Geschmack von Gummibärchen ran. Vor allem für Kinder, die „echte“ Gummibärchen gewohnt sind, kann das schwierig sein. Eine andere Möglichkeit ist, sie selbst herzustellen.

Schokoaufstrich

  • Chufella: Dieser leckere Schokoaufstrich kommt völlig ohne zugesetzten Zucker aus. Die Süße kommt allein von den enthaltenen Erdmandeln. Dieser Aufstrich ist daher aus meiner Sicht hier ganz klarer Favorit.
  • Belly Love: Auch Belly Love hat zwei sehr vielversprechende Schokaufstriche im Angebot, die mit weniger als 10 Gramm Zucker (!) auskommen und unter anderem Yaconsirup wie auch Erdmandeln zum Süßen nutzen.
  • The Nu Company* (Mit dem Code Familiengarten10 sparst du 10 Prozent auf den ganzen Warenkorb).
  • Mylkchoky* (Mit dem Code garten10 sparst du 10 Prozent ab 20Euro Warenwert.)
  • Birkengold* (Mit dem Code BIRKE5 sparts du 5 Prozent auf den gesamten Warenkorb.)

Die drei letzt genannten Aufstriche fallen für mich unter die Rubrik Süßigkeit. Sie enthalten ganz klar sehr viel weniger Süße als herkömmliche Produkte und sind mit Kokosblütenzucker gesüßt, dennoch wäre das nicht meine Wahl fürs tägliche Frühstück. Für mich ist das also eher etwas Besonderes.

Wer aber ohnehin täglich oder regelmäßig Nutella oder ähnliches isst, ist mit diesen Alternativen definitiv besser beraten. Sie enthalten obendrein kein Palmöl und sind vegan. Sie eignen sich außerdem prima für den Umstieg, da sie eben trotzdem recht süß schmecken.

Kaugummis

Wusstest du, dass herkömmliche Kaugummis aus Plastik sind? Will wirklich jemand auf Kunststoffen kauen und bei Kindern auch noch die Gefahr haben, dass sie diese auch noch schlucken? Diese Vorstellung finde ich wirklich mehr als gruselig. Zum Glück gibt es heute gute Alternativen.

Birkengold* hat Zahnpflegekaugummis in verschiedenen Sorten ganz ohne Plastik. Darunter zum Beispiel auch eine Sorte mit Vitamin C und Zink. Mit dem Code Birke5 sparst du 5 Prozent.

Bonbons und Lollis

  • Lebenskraft Pur: Bei Lebenskaft Pur findest du Zahnkristalle in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Das sind Bonbons aus Xylit, die die Zähne pflegen. Auch Zahnpulver und Nahrungsergänzungsmittel gibt es hier.
  • Birkengold: Auch Birkengold hat Bonbons in zwei verschiedenen Geschmacksrichtungen. Einmal in Orange* und in Minze*. Mit dem Code Birke5 sparst du 5 Prozent.
  • Xylishop: Hier gibt es leckere Lollis und Zähnchens in verschiedene Geschmaksrichtungen.
  • Lollis und Lutscher sind auch super schnell selbstgemacht und lassen sich prima mit den Kindern zusammen machen.
  • Karamelkaubonbons von Super Fudgio (gibt`s bei Pausenfudder) in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Sie bestehen allerdings hauptsächlich aus Kokosblütenzucker und sind hier daher eher etwas besonderes.

Eis

  • Rawito am Stiel (Alnatura)
  • Icedate (unter anderem in Denns, aber auch Online zu bestellen)

Schokoküsse

Lupikuss von SaluVegan

Kekse

  • Alnavit: Die Kekse sind vegan und glutenfrei. Aber Achtung, es gibt verschiedene. Nur eine Sorte ist mit Kokosblütenzucker. Es gibt sie in ausgewählten Drogerien und Supermärkten zu kaufen.
  • Kookie Kat: Auch diese Kekese sind vegan und glutenfrei. Es gibt sie in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen in verschiedenen Onlineshops, aber auch im gut sortierten Handel. Es gibt auch eine Packung mit kleinen Keksen. Leider bisher „nur“ in einem Geschmack. Sie werden hier aber sehr geliebt.
  • Auch Birkengold* hat drei verschiedene Kekssorten ohne Zucker im Angebot. Sie sind allerdings Glutenhaltig (Mit dem Code Birke5 sparst du 5 Prozent).

Kuchen / Torten

Pralinen

Hochwertige Pralinen aus geusnden Zutaten gibt es bei Belly Love.

Marmelade

Gibt es in verschiedenen Sorten bei Birkengold* (Mit dem Code Birke5 sparst du 5 PRozent).

Schokodrops

Schokodrops zum Backen gibt es bei Koro und beim Xylishop.

Gelierzucker

Gibt es bei Birkengold* (Mit dem Code Birke5 sparst du 5 Prozent).

Xylit pur

Bekommst du bei Birkengold* in unterschiedlichen Größen (Auch hier kannst du mit dem Code Birke5 5 Prozent) sparen.

Puderzucker

Puderzucker kannst du dir super schnell selbst malen, gibt es aber auch bei Birkengold* zu kaufen.

Gebrannte Mandeln

Gibt es im Xylishop.

Schokoenergiedrink

Kakaogetränkepulver mit Erythrit und Guarana. Gibt es im Xylishop.

Zuckerfreie Süßigkeiten: Adventskalender

  • Aventskalender von The Nu Company*: Neben leckerer Schoki, aufregenden Produktneuheiten und überraschenden Unikaten, versorgt dich der nu company Erlebniskalender mit tagtäglichen Inspirationen, Wissen und einer Portion Mut. Für alle, die sich dieses Jahr für einen neuen 24-tägigen Weg entscheiden. (Mit meinem Code Familiengarten10 sparst du 10 Prozent).
  • Adventskalender von Mylkchocy*: Der Adventskalender ist gefüllt mit 24 leckeren, veganen und zuckerfreien Riegeln in verschiedensten Sorten. (Mit meinem Code garten10 sparst du 10 Prozent).
  • Auch Bellylove* hat dieses Jahr einen Adventskalender im Sortiment, der mit zuckerfreien Pralinen gefüllt ist. Du kannst ihn ab sofort vorbestellen.
  • Adventskalender mit Xylit gesüßt von Plamil
  • Adventskalender mit Xylit Vegan von Xucker
  • Von Pausenfudder gibt es außerdem einen Adventskalender, der jeden Tag mit neuen Überrschungen gefüllt ist oder du besorgst dir kleine zuckerfreie Süßigkeiten und bastelst meinen super leichten und schnellen DIY Adventskalender nach.

Zuckerfreie Süßigkeiten: Weihnachtsmänner und Co

  • The NuCompany* hat sich mit Snowy, dem Schokopinguin dieses Jahr etwas ganz besonderes einfallen lassen. Wenn du also mal etwas anderes suchst, als immer nur den alten Mann mit Bart, bist du hier bestens aufgehoben. Du kannst ihn im dreier Pack kaufen, außerdem gibt es einige verlockende Sets im Angebot. (Mit meinem Code Familiengarten10 sparst du 10 Prozent).
  • Auch Mylkchocy* hat dieses Jahr einen Industriezuckerfreien Weihnachtsmann im Angebot. Es gibt ihn auch im 5er Set*.
  • Von Cocoa gibt es einen Weihnachtsmann in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Erhältlich ist er bei Pausenfudder.

Zuckerfreie Süßigkeiten selbstgemacht

Es gibt eine ganze Menge an kreativen und oft wenig aufwendigen Rezepten für zuckerfreie Süßigkeiten. Hier habe ich eine kleine Auswahl verlinkt. Auf meinem Pinterestprofil findest du noch mehr Inspiration. In vielen Rezepten werden Datteln genutzt, oft kannst du sie durch eine andere Zuckeralternative erstetzen, oft geht es aber um die Konsistenz. Dann wird das schon etwas schwieriger. Wenn es kleben soll, geht Yaconsirup als Alternative ganz gut.

Snickers

Ferrero

Oereos

Magnum

Twixx

Toffifee

Tiramisu

Lollis

Zuckerfreie Süßigkeiten im Handel

Suchst du außerdem zuckerfreie Süßigkeiten, die du beim normalen Einkauf einfach mal schnell einpacken kannst? Dann ist meine Einkaufsliste bestimmt was für dich. Hier habe ich dir zuckerfreie Süßigkeiten der gängigsten Einkaufsläden in Deutschland zusammengetragen. Du kannst dir die Liste bequem in A5 ausdrucken und gefaltet im Portemonnaie bei dir tragen. DU KANNST SIE DIR HIER IN WENIGEN TAGEN KOSTENLOS RUNTERLADEN.

Wie du siehst, es gibt jede Menge leckere Alternativen zu herkömmlichen Süßigkeiten. Viele davon bringen sogar einen richtigen Mehrwert mit, in dem sie auf Inhaltsstoffe zurückgreifen, die die Zähne pflegen oder den Darm unterstützen oder in dem sie extra Nährstoffe enthalten.

Gesundes Naschen ohne Zucker - zuckerfreie Süßigkeiten für Kinder - Familiengarten

Ich wünsche dir und euch fröhliches und gesundes Naschen!

Hat dir der Beitrag gefallen? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Beiträge könnten dir auch gefallen: