Freistehen mit Wohnwagen - Familiengarten

Freistehen mit Wohnwagen: So sind wir autark

Aufwachen inmitten der Natur, die Weite des Meeres vom Bett aus bewundern, den Sand direkt unter den Füßen spüren: Freistehen ist für viele Camper Freiheit pur. Mit Wohnmobil ist das relativ problemlos möglich, aber ist Freistehen auch mit Wohnwagen machbar? 

*Dieser Beitrag enthält gekennzeichnete Affiliate Links. Wenn du hierüber kaufst, unterstützt du dieses Magazin, da ich eine kleine Provision erhalte. Für dich ändert sich nichts.

Ob Wohnwagen oder Wohnmobil ist ein viel diskutiertes Thema unter Campingfreunden. Beides hat seine Vor- und Nachteile und die Entscheidung ist immer sehr individuell. Die Möglichkeit Freizustehen gilt im allgemeinen als ein entscheidender Vorteil vom Wohnmobil, hat es doch deutlich mehr Wasser an Board und ist dank einer zusätzlichen Verbraucherbatterie auch beim Strom relativ autark. Außerdem ist man deutlich beweglicher sowie kompakter und kommt auch an abgelegenere Orte.

Wir leben und reisen dauerhaft mit zwei Kinder im Wohnwagen und stehen mittlerweile vorwiegend frei. Oft werden wir gefragt, wie wir das genau machen und ob wir das empfehlen können.

In diesem Artikel erfährst du daher alles zum Freistehen mit Wohnwagen.

Ist Freistehen mit Wohnwagen erlaubt?

Was ist bei der Stellplatzsuche zu beachten und welche Ausstattung ist nötig, um das ultimative Freiheitsgefühl auch mit Wohnwagen genießen zu können?

Wie lange kommen wir ohne Wasser und Strom aus?

Und wie praktikabel ist das Freistehen mit Wohnwagen für uns?

Wir schneiden hier schon einiges zum autarken Wohnwagen an, ein ganz ausführlicher Artikel darüber, wie du deinen Wohnwagen mit jedem Geldbeutel autark machst, folgt.

Freistehen mit Wohnwagen ist prinzipiell nicht erlaubt

So schön die Vorstellung mitten in der Natur zu leben auch ist, leider ist Freistehen nur in den wenigsten Ländern Europas wie zum Beispiel in Skandinavien erlaubt. Praktisch sieht das dann aber oft wieder anders aus, wird aber nicht nur von Land zu Land, sondern auch in den einzelnen Regionen oft unterschiedlich gehandhabt. Auch spielt die Saison eine entschiedende Rolle.

Was im Winter problemlos geduldet wird, kann in der Hauptsaison ganz anders aussehen. Es lohnt sich mit anderen Campern auszutauschen und in diversen Apps und Foren nach geeigneten Orten zu schauen.

Und natürlich kommt es auch auf das Verhalten der Camper an.

Ganz prinzipiell ist Freistehen im Wohnwagen noch mal schwieriger, denn Campingverhalten ist auch auf den offiziellen kostenlosen Stellplätzen selten erwünscht. Dazu zählen auch das Abkoppeln und das Ausfahren der Stützen. Deshalb bleiben wir meistens angekoppelt und fahren zur Entlastung der Anhängerkupplung nur das Stützrad aus. Das macht das Freiheitsgefühl gleich richtig perfekt, denn bei Wind und Sturm schuckeln wir gemütlich vor uns hin.

Allerdings nimmt so ein Gespann nicht gerade wenig Platz weg, weshalb hier schon auch ein wenig Taktgefühl nicht schaden kann. Überprüfe genau, dass du niemandem den Weg versperrst und verhalte dich möglichst unauffällig.

Wir hatten bisher kaum Probleme mit der Polizei. Nur zwei Mal wurden wir bisher weggeschickt, da wurde allerdings der gesamte Platz geräumt, was übrigens hier, jedenfalls unseren Erfahrungen nach, äußerst freundlich geschieht.

Freistehen mit Wohnwagen - Vanlife mit Kindern - Familiengarten

Wildcampen mit Wohnwagen ist nicht Freistehen

Achte darauf, dich möglichst wenig auszubreiten. Denn Wildcampen mit Wohnwagen und Wohnmobil ist definitiv nicht gern gesehen. Campingstühle und -Tische sowie Vorzelte sollten also drinnen bleiben.

Auch solltest du darauf achten, deinen Müll und bitte auch die Hinterlassenschaften deiner Vorcamper zu beseitigen. Möchtest du deine Toilette möglichst wenig benutzen, nimm einen Klappspaten und vergrabe deine Hinterlassenschaften und nimm vor allem dein Klopapier wieder mit. Es ist wirklich furchtbar zu sehen, wie zugemüllt manche Plätze sind. Und natürlich hat der Inhalt deiner Chemietoilette nichts in der freien Natur zu suchen. Mit einer zweiten Kassette oder einer Trockentrenntoilette bist du fürs Freistehen mit Wohnwagen bestens gewappnet.

Wir haben hierfür einen Müllgreifer dabei und versuchen unsere Plätze möglichst sauberer zu hinterlassen als wir sie vorfinden.

Werbung/Anzeige

Wie finden wir geeignete Plätze zum Freistehen mit Wohnwagen?

Das ist der Teil, der definitiv schwieriger mit Wohnwagen zu bewerkstelligen ist, denn man kommt ganz einfach nicht überall problemlos hin. So ein Gespann von 11 Metern ist einfach deutlich weniger wendig und noch dazu sehr wackelig. Scharfe Kurven, stark unwegsames Gelände und fehlende Wendemöglichkeiten, machen dieses Unternehmen nicht ganz einfach.

In den meisten Fällen geht es aber doch, denn wo ein Wille ist, ist meistens auch ein Weg. Wir sind allerdings auch nicht ganz zimperlich. Wir suchen unsere Plätze mit der Satellitenansicht von google maps oder park4night und sind oft vorher auch mit anderen Reisenden im Gespräch. Vor Ort laufen wir die Strecke vorher ab und schauen, ob das für uns machbar ist. Bei fehlenden Wendemöglichkeiten haben wir auch schon mal einfach abgekoppelt und den Wohnwagen selbst gedreht. 

Freistehen mit Wohnwagen: Höre auf dein Bauchgefühl

Fürs sichere Freistehen gilt es einige Grundregeln zu beachten:

  1. Achte auf dein Bauchgefühl: Sobald sich einer von euch auch nur irgendwie unwohl fühlt, wechselt den Platz! Das ist nicht nur sicherer, sondern erspart euch auch so manche schlaflose Nacht. 
  2. Vermeide Rastplätze und große Städte: Freistehen auf Rastplätzen und in direkter Umgebung von großen Städten ist definitiv NICHT zu empfehlen. Hier werden immer wieder Camper ausgeraubt. Sucht euch für Großstädte lieber einen bewachten Park- oder Stellplatz und haltet euch von direkter Nähe zu Autobahnen fern.
  3. Kommt möglichst im Hellen an: Das ist oft gar nicht mal so einfach, aber definitiv sehr zu empfehlen. Denn zum einen liegen spät abends gerne mal die Nerven blank, zum anderen könnt ihr euch keinen umfassenden Überblick über euren Platz machen.
  4. Achtet auf eure Wertgegenstände: Sichert euren Wohnwagen mit einer Parkkralle* ab, wenn ihr ihn längere Zeit allein stehen lasst und nehmt eure Wertgegenstände entweder mit oder packt sie ins Alarmgesicherte Auto. Auch kann ein Alarmsystem im Wohnwagen sinnvoll sein. 
  5. Haltet euch Abfahrtbereit: Stoppt ihr nur kurz für eine Nacht empfiehlt es sich, sich möglichst Abfahrtbereit zu halten. Solltet ihr euch Unwohl fühlen, spontane Feiergäste euch vom Schlafen abhalten oder sich aber jemand an euch stören, könnt ihr schnell und zügig den Platz wechseln. Das ist mit Wohnwagen definitiv nicht ganz so einfach und schaffen wir auch nur, wenn wir im Durchreisemodus sind. 
  6. Habt ein gewisses Grundvertrauen: Achtsamkeit ist sicherlich ratsam, aber man sollte sich auch nicht verrückt machen lassen. Wir haben gerade erst eine Frau kennengelernt, die noch nicht mal einen Schlüssel für ihr Gefährt besitzt und es lediglich mit einem Hinweisschild “sichert”, mit der Bitte, dass sich Diebe gerne was zu essen nehmen können, aber doch bitte nichts kaputt machen sollten. Schon zwei mal haben sich wohl Menschen gestärkt und per Zettel bedankt. Das ist freilich nicht für jeden was und auch nciht für jeden Ort ratsam, aber meiner Meinung nach zeigt es, dass wir unsere Realität zu einem gewissen Maß auch selbstkreiieren.
Werbung/Anzeige

Beim Freistehen ist das Wasser ist knapp

Mit gerade mal 45 Litern Frischwasser und einem Abwassertank von 25 Litern ist unser Wohnwagen nicht gerade fürs Freistehen gemacht. Ohne duschen und mit sehr sparsamem Verbrauch kommen wir so mit vier Personen in etwa drei Tage lang hin. Mit Trockentrenntoilette* allerdings, denn diese spart jede Menge Wasser ein. Ein Wohnmobil verfügt dagegen wenigstens über das doppelte, hat oft aber sogar bedeutend mehr Wasser an Board.

Uns war das definitiv zu wenig, deshalb haben wir separate Wasserkanister* in unserem Bus dabei. Insgesamt kommen wir so auf über 100 Liter Wasser extra. Zusammen mit dem festverbauten Frischwassertank hätten wir sogar knapp 150 Liter Frischwasser zur Verfügung. Warum das im Moment nur theoretisch ist, erkläre ich beim Strom noch mal näher. Wir kommen mit den 100 Litern etwa ein bis anderthalb Wochen hin, je nachdem wie wir mit dem Wasser haushalten. Außerdem haben wir einen schwarzen 20Liter Wassersack* dabei, den wir als Solardusche nutzen. Tendentziell würden wir hier aber eher zum reiseregen* raten.

Um Wasser zu sparen, empfiehlt es sich nicht jeden Tag Nudeln zu essen und Kartoffeln zu dünsten statt zu kochen. Wasserstellen wie auch Entsorgungsstellen lassen sich über die App park4night finden. Damit das Wasser auch getrunken werden kann, empfiehlt sich ein Wasserfilter. Wir nutzen diesen Alb Filter zum Befüllen*.

Auch der Abwassertank ist im Wohnmobil bedeutend größer und noch dazu fest verbaut. Da wir aber ohnehin nur biologisch abbaubares Spülmittel und Seife nutzen, stellt das kein allzu großes Problem für uns dar. Ein Unterflurtank mit mehr Volumen wäre dennoch deutlich komfortabler.

Freistehen mit Wohnwagen in Spanien - Familiengarten

Freistehen mit Wohnwagen: Und wie klappt das mit Strom?

Während Wohnmobile mit extra Verbraucherbatterie ausgestattet sind, ist das im Wohnwagen eher selten der Fall. Um auch beim Freistehen Strom zur Verfügung zu haben, muss daher eine autarke Stromversorgung her.

Wir haben uns für Solarstrom entschieden. Daher hatten wir zunächst für ein Solarpanel mit 100 Watt (unser Komplettset ist nicht mehr verfügbar. Es ist aber ähnlich diesem hier*), eine 80 Amperestunden Batterie und einen Spannungswandler* für 1000 Watt in unserem Bus verbaut. Da wir mit dem Wohnwagen schon so große Schwierigkeiten mit der Zuladung hatten, erschien uns das als der beste Weg. Der Nachteil daran ist, dass wir so nicht auf die Stromversorgung an Board zugreifen können und somit auch die Wasserpumpe nicht läuft.

Während wir für das Licht gute Lösungen gefunden haben und hier keinen Änderungsbedarf sehen, wäre eine arbeitende Wasserpumpe definitiv eine Bereicherung. Habt ihr kein Zuladungsproblem, ist das Ganze relativ leicht zu lösen. Denn dann lassen sich Batterie und Panel einfach direkt im Wohnwagen verbauen. Um nicht übermäßig Strom zu verbrauchen, würde ich dennoch auf LED oder aber zusätzliche Solarlampen umsteigen.

Seid ihr wie wir an der Gewichtsgrenze, ist das Verlegen eines Verlängerungskabels eine sinnvolle Option. Welche Lösung wir mittlerweile geunfen haben und wie wir unser Solar aufgestockt haben, liest du im nächsten Abschnitt bzw. in einem weiteren Beitrag.

Wie lange kommen wir mit dem Solarstrom aus?

So direkt lässt sich das nicht beantworten, da der Stromverbrauch und -bedarf sehr individuell ist. Unsere Akkus sind alle nicht mehr auf dem neuesten Stand. Zudem arbeite ich mit Laptop und dem Handy oft auch nachts und verbrauche hier gut eine komplette Ladung. Auch haben wir zwei Kinder, deren Medienkonsum sich mal einschränken lässt, aber nicht dauerhaft.

Wenn die Sonne scheint, kommen wir ganz gut hin und können unsere 2 Notebooks, 2 Tablets und 2 Handys problemlos laden. Auch der Mixer kann kurz im Einsatz sein. Um aber auch nachts nicht auf Akkus zurückgreifen zu müssen und auch Schlechtwetterzeiten besser zu überstehen, wäre ein zweites Solarpanel definitiv sinnvoll.

Auch eine Notfallstromversorgung für Schlechtwetter würde das Freistehen mit Wohnwagen deutlich erleichtern. Eine Möglichkeit wäre hier ein zusätzlicher Benzingenerator, da diese aber alles andere als umweltfreundlich sind, kommen sie für uns nicht in Frage. Ein Windgenerator klingt allerdings äußerst vielversprechend, denn immerhin ist hier in Spanien bei schlechtem Wetter eigentlich immer Wind vorhanden. Sobald wir das getestet haben, werden wir berichten.

Statt der Stromversorgung an Board haben wir uns mit einigen Solar- und Akkulampen ausgestattet. Ein Akkubetriebener Bewegungsmelder ist im Bad verbaut. Das ist äußerst praktisch, denn eine Batterieladung hält gute 14 Tage. Zwei weitere Akkulampen nutzen wir im Wechsel für die Küchenzeile. Das ist praktisch für die Essenszubereitung, sie halten aber nicht wirklich lang. Unsere Solarlampen dagegen sind super praktisch, vorausgesetzt wir denken daran, sie tagsüber in die Sonne zu hängen. Zusammen mit unseren Solarlichterketten machen sie ein tolles gemütliches Licht, außerdem lassen sie sich einfach genau dort nutzen, wo auch Licht gebraucht wird.

Neben Solarlampen und Akkus haben wir zwei Powerbanks mit jeweils 20 Amperestunden, die während der Fahrt auch über die Lichtmaschine im Auto geladen werden können. Eine weitere speziell zum Laden für Notebooks ist in Planung. So ausgestattet könnten wir gut auch zwei Regentage überstehen.

UPDATE: Um auch im Wohnwagen selbst Strom zu haben, haben wir unser Solar mit zwei zusätzlichen Panelen auf 500 Watt aufgestockt und mit zwei kleinen Lithium Batterien* “ein wenig” gebastelt. Wie genau wir unseren Wohnwagen autakt gemacht haben und welche Tipps wir für unterschiedlich gefüllte Geldbeutel haben, kannst du bald hier nachlesen. Trag dich doch unten in unseren Newsletter ein, wenn du das nicht verpassen willst.

Freistehen mit Wohnwagen: Gas

Gas ist beim Freistehen unverzichtbar. Wir haben drei Gasflaschen a 11 Kilo dabei, zwei würden aber sicher reichen. Wer aber noch einen externen Gasgrill benutzen möchte, macht es sich mit einer dritten deutlich leichter. Eine kleine sollte hierfür dann aber auch gut reichen.

Die Gassituation ist in allen europäischen Ländern sehr unterschiedlich. Ein Adapter ist auf jeden Fall ratsam, damit die ausländischen Flaschen an das deutsche Gassystem angeschlossen werden können.

Wer länger unterwegs sein will, ist gut damit beraten, sich eine Gasflasche im jeweiligen Land zu kaufen, denn das Auffüllen deutscher Flaschen ist nicht überall möglich. Wir haben uns hier in Spanien auf dem Flohmarkt eine Leerflasche besorgt und bisher nur eine Tankstelle gefunden, die auch deutsche Flaschen befüllt.  

Mit dem Gas kommen wir recht lange hin, obwohl es praktisch permanent im Einsatz ist, da auch der Kühlschrank mit Gas läuft. Auch fürs Kochen und Heizen nutzen wir Gas.

autarker Wohnwagen - Familiengarten

Autarker Wohnwagen: die Trockentrenntoilette macht’s möglich

Um längere Zeit freizustehen macht der Einbau einer Trockentrenntoilette* großen Sinn, denn das spart erheblich Wasser ein. Außerdem kommt sie komplett ohne Chemie aus und ist bei der ganz normalen Entleerung deutlich Bedienungsfreundlicher. Wir haben unsere selbst gebaut und haben einen Urintank mit 25 Litern, der für 4 Personen etwa 3 Tage reicht. Mit einem Wechselkanister wird es recht komfortabel.

Da keinerlei Chemie zum Einsatz kommt, kann der Urintank ganz normal in die Kanalisation geleitet werden. Eine weitere Möglichkeit wäre ihn als Dünger zu verwenden. Hierfür ist allerdings eine Verdünnung von 1 zu 3 bis 1 zu 5 nötig, was die Wasserersparnis wieder hinfällig macht.

Das große Geschäft wird in einer großen Mülltüte gesammelt und kann ganz normal über den Restmüll entsorgt werden. Kompostierbare Mülltüten aus Maisstärke machen die Nutzung umweltfreundlicher.

Freistehen mit Wohnwagen: Ein Fazit

Freistehen mit Wohnwagen ist mit etwas Vorbereitung also durchaus möglich. Wir lieben diese Freiheit und sind so sehr flexibel. Der große Vorteil ist, dass wir den Wohnwagen einfach stehen lassen können, um schnell mal Wasser aufzufüllen, einzukaufen und den Toilettentank zu leeren. Auch haben wir immer einen serperaten Raum, in den sich einer von uns zurückziehen kann, um zu arbeiten.

Tatsächlich haben wir den Wohnwagen letztes Jahr so gut wie nie zurückgelassen, während wir jetzt umso öfter davon gebrauch machen. Das ist ganz einfach Standort abhängig und tatsächlich verändert sich die Art des Reisens auch immer wieder. Sind wir lange an einem Ort agieren wir anders, als wenn wir gerade viel und recht schnell reisen. Stehen wir ohnehin angekoppelt überlegen wir durchaus dreimal ob sich das wirklich lohnt. Denn dann müssen wir abkoppeln, die Parkkralle ranbasteln und oft auch etwas umräumen. Auch haben wir unser Leben ganz gut an längere Stehzeiten angepasst und kommen gut damit aus.

Ganz prinzipiell hat alles seine Vor- und Nachteile, auch ändern sich die eigenen Ansprüche immer mal wieder. Wollt ihr aber überwiegend freistehen und meidet Camping- und Stellplätze eher, würden wir eher zum Wohnmobil raten. Denn hier seid ihr viel beweglicher und auch spontaner. Auch für uns macht ein Wohnmobil eigentlich deutlich mehr Sinn. Wir wünschen uns dann aber ein entsprechend großes Gefährt, das unbedingt auch über Innentüren verfügt. Bis es soweit ist, dürfen wir aber noch ein wenig in unsere zukünftigen Reisepläne reinfühlen und sind auch mit unserem autarken Wohnwagen sehr zufrieden.

Steht ihr zwar immer mal wieder frei, verbringt aber auch viel Zeit auf Campingplätzen, kann dagegen ein Wohnwagen schon mehr Sinn ergeben.

Freistehen mit Wohnwagen am Strand - Familiengarten

Suchst du nach weiteren Tipps und Ideen rund ums Vanlife und (Langzeit-)Reisen als Familie?

Dann schau dich gerne hier im Magazin noch weiter um und trag dich unten in den Newsletter ein, es werden weitere Beiträge und Reiseberichte folgen. Außerdem möchte ich dir den unglaublich inspirierenden Film “Zwei Familien auf Weltreise*” ans Herz legen. Aber Achtung, dieser Film stürzt dich ins absolute Reisefieber. Wenn du es nicht eh schon vor hast, möchtest du danach garantiert eure Siebensachen packen!

Hast du das ohnehin schon vor, aber noch gefühlte tausend Fragen im Kopf? Dann kann ich dir das Buch Zwischen Freiheit und Finanzamt* von Vagbundenliebe empfehlen. Hier findest du jede Menge Antworten und Tipps für knifflige Themen wie Weltreise Finanzierung, Fahrzeugausstattung, Unschooling, Kindergeld, Schulpflicht oder Autoanmelden ohne Wohnsitz. Sollten dir nur noch einige rechtlichen Fragen Bauchschmerzen bereiten, kann ich dir dagegen das Zwischen Freiheit und Finanzamt Spezial* ans Herz legen.

* HINWEIS ZU GEKENNZEICHNETEN, WERBLICHEN LINKS:
Dieser Beitrag enthält ggf. Affiliate-Links, welche mit einem Sternchen (*) markiert sind. Für qualifizierte Käufe über diese Links erhalten wir eine Provision.

Hat dir der Beitrag gefallen?
Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Beiträge könnten dir auch gefallen: