Camping mit Kindern - Campingurlaub mit Kindern - Packliste - Elternzeitreise - Familiengarten

Camping mit Kindern: Packliste für den Campingurlaub

Camping mit Kindern ist eine ganz besondere Art Urlaub mit Kindern zu verbringen, denn hier sind Abenteuer für die Kleinsten garantiert. Aber was braucht es alles für einen erfolgreichen Campingurlaub mit der Familie und worauf solltet ihr achten? Hier gibt`s die besten Tipps fürs Camping mit Kindern für Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil und eine ausführliche Packliste zum Download dazu.

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Camping mit Kindern ist die perfekte Art mit Kindern zu reisen. Denn viel Draußenzeit, völlig freie Zeiteinteilung und genügend Platz zum Toben ist mit Kindern einfach unschlagbar. Je nach Vorlieben und Anspruch lässt sich ein Campingurlaub mit Kindern ganz unterschiedlich gestalten. Vom einfachen Camping mit Zelt inmitten der Natur bis hin zum vollausgestatteten Wohnmobilurlaub auf einem Familiencampingplatz ist alles möglich. Immer aber ist Camping mit Kindern eine prima Möglichkeit für jede Menge Abenteuer in der Natur.

Wir reisen mit unseren beiden Kindern im Wohnwagen durch Europa, waren in der Baby- und Kleinkindzeit viel im Zelt unterwegs und haben eine Menge ausprobiert. Hier bekommst du unsere erprobten Tipps wie Camping mit Kindern ein voller Erfolg für die ganze Familie wird.

Was muss unbedingt mit, damit der Campingurlaub mit Kindern entspannt für alle wird?

Was hat sich für uns beim Camping mit Kindern bewährt und wie lassen sich ungemütliche Regentage auf engem Raum meistern?

Außerdem haben wir eine praktische und übersichtliche Packliste fürs entspannte Camping mit Kindern für dich.

Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil? Was ist besser für`s Camping mit Kindern geeignet?

Ob Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil beim Camping mit Kindern hast du die Qual der Wahl. Es gibt hier allerdings kein richtig oder falsch, denn alles hat seine Vorzüge und ist von deinen und euren Ansprüchen und vom vorhandenen Budget abhängig. Auch das Alter der Kinder kann ausschlaggebend für die Entscheidung sein.

Camping mit Kindern im Zelt

Camping mit Kindern im Zelt ist definitiv ein ganz besonderes Erlebnis, besonders für die Kleinen. Außerdem ist es relaeinfach umgesetzt und auch schon relativ günstig zu haben. Wobei der Preis je nach Größe und Ausstattung des Zeltes, aber natürlich auch vom Campingplatz abhängt und durchaus stark variieren kann. Auch kommt es drauf an, was genau ihr vorhabt: Wollt ihr nur mal ein schönes Sommerwochenende im Zelt mit Kindern verbringen, braucht das Zelt weder besonders groß zu sein noch die perfekte Wassersäule zu haben. Ist Camping mit Kindern dagegen auch zu anderen Jahreszeiten für euch interessant oder möchtest du ganz einfach öfter Zelten gehen, solltest du ein größeres Augenmerk auf die Qualität eures Zeltes legen.

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Daran erkennst du ein qualitativ hochwertiges Zelt

Zelte gibt es in sehr unterschiedlicher Ausstattung und in beinahe jedem Preissegment. Was nun für ein Familienzelt empfehlenswert ist, hängt vom geplanten Einsatz ab. Wollt ihr touren und oft auf- und abbauen, sind Leichtigkeit und ein einfacher Aufbau wichtiger als der Komfort. Wollt ihr in erster Linie einen entspannten Familienurlaub im Zelt verbringen, stehen Platz, Stehhöhe und Komfort dagegen eher im Vordergrund.

  • Ganz prinzipiell solltet ihr auf eine gute Wassersäule achten. Sie sollte mindestens 3000 betragen, am Zeltboden besser noch 5000.
  • Auch sollten die Nähte extra versiegelt sein. Besonders hochwertig sind Doppelkappnähte.
  • Aber auch bei der Beschichtung gibt es Unterschiede. Eine Silikon Beschichtung hält länger und erfordert eine deutlich niedrigere Wassersäule. Außerdem solltest du auf möglichst viele Lüftungsmöglichkeiten achten, die dennoch Regensicher sind.
  • Die richtige Größe: Es gibt mittlerweile riesige Familienzelte, die allerhand Platz und Komfort bieten. Aus unserer Erfahrung ist ein großes Zelt toll, braucht aber auch im Auto sehr viel Platz und wiegt ordentlich. Auch ist es oft nicht einfach das Zelt allein aufzubauen, was mit kleinen Kindern zu einer ordentlichen Herausfoderung werden kann. Aber auch auf dem Campingplatz selbst kann ein zu großes Zelt Schwierigkeiten machen. Daher würde ich aus heutiger Sicht eher zu einem etwas kleineren raten. Da die Herstellerangaben oft sehr knapp bemessen sind, solltest du die Zeltgröße dennoch 1-2 Personen größer wählen.
  • Für längere Aufenthalte und bei schlechtem Wetter ist ein Aufenthaltsbereich mit Stehhöhe sehr sinnvoll. Hier kann aber auch eine Zeltplane* oder ein Pavillon* helfen. Achtet hier darauf, dass er auch einen UV Schutz bietet. So seid ihr vom Platz her sehr flexibel.
  • Auch die Qualität der Zeltstangen unterscheidet sich. Während Fiberglass die günstigste Variante ist, sind Gestänge aus Aluminium am stabilsten.

Entspanntes Camping mit Kindern: Wenn die Hitze im Zelt nicht wäre

Neben möglichem Krabbeltierkontakt gibt es beim Zelten zwei große Schwierigkeiten. Zum einen die Hitze, die sich sehr schnell im Zelt breitmacht und einen Aufenthalt am Tag beinahe unmöglich macht. Zum anderen die Helligkeit.

Mit kleinen Kindern ist das eine recht schwierige Mischung, die schnell zu einem recht unentspannten Urlaub werden kann. Sollten eure Kinder noch Mittagsschlaf machen, kann auch dieser sehr schwierig werden. Da unsere Kinder echte Eulen sind und recht viel Schlaf brauchen, war das für uns einer der ausschlaggebenden Punkte auf einen Wohnwagen umzusteigen.

Es gibt aber auch noch einige andere Ideen, die hier helfen können:

  • Ein Baumwollzelt* kann eine echte Abhilfe schaffen. Das Naturmaterial erhitzt sich kaum, ist auch ohne Wassersäule wasserdicht und schafft ein angenehmes Zeltklima. Allerdings sind Baumwollzelte nicht ganz preiswert und auch nicht mal eben schnell aufgebaut. Für den mehrwöchigen Zelturlaub im Süden aber durchaus eine Anschaffung wert.
  • Es gibt aber auch immer mehr Zelte mit schwarzen Innenzelten. Diese verringern nicht nur die Helligkeit im Zeltinneren, sondern sorgen auch für ein deutlich kühleres Zelt. Was habe ich mir das herbeigesehnt! Diese Zelte findest du zum Beispiel bei Coleman* (Blackout Zelt) oder bei Qechua unter “Black & Fresh”.
  • Ein Platz im Schatten kann natürlich auch schon sehr hilfreich sein. Aber auch eine zusätzliche dunkle Plane kann übers Zelt gespannt etwas gegen Hitze und Helligkeit helfen.
  • Außerdem können Zeltventilatoren oder Kühlgeräte eine mögliche Hilfe sein.
  • Aber nicht nur der wertvolle Schlaf ist bei Hitze gestört, auch die Kühlmöglichkeiten sind rar. Hier kann eine Kühlbox* Abhilfe schaffen, die mit 230V, mit 12V oder auch über Gas betrieben werden kann. So könnt ihr sie ganz flexibel nutzen und seid nicht auf Landstrom angewiesen.
  • Nicht nur Hitze, sondern auch lange und kalte Regentage können beim Zelten mit Kindern herausfordernd sein. Neben der Wassersäule solltet ihr darauf achten, das Zelt gut abzuspannen, damit es nicht reinregnen kann. Hierfür empfiehlt es sich v-förmige Stahlheringe zu benutzen. Diese halten in jedem Grund und reißen bei stärkerem Wind nicht einfach raus. Auch ein Hammer ist sinnvoll. Mit der richtigen Kleidung und einem trockenen Zelt kann Regen aber auch super gemütlich sein.
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Camping mit Kindern im Wohnmobil, Wohnwagen oder Van

Camping mit Kindern ist aber nicht nur mit Zelt möglich. Wer etwas mehr Luxus möchte, trotzdem aber nicht aufs Camping mit Kindern verzichten möchte, ist mit Wohnmobil, Wohnwagen oder einem ausgebauten Van gut beraten.

Ihr müsst dafür nicht zwingend selbst einen Camper besitzen, denn die lassen sich auch prima mieten. Bei Paulcamper oder Campanda* könnt ihr nicht nur Wohnmobile und Wohnwagen, sondern auch ausgebaute Vans fürs Camping mit Kindern mieten. Auch wenn ihr eine Elternzeitreise oder eine andere Langzeitreise mit Kindern plant, kann ich euch nur empfehlen, vorher mal zu testen, was besser zu euch passt. Denn dann merkt ihr schnell, was euch fehlt oder was sich vielleicht nützlicher entpuppt als gedacht. Und natürlich könnt ihr auf diesen Plattformen auch euren eigenen Camper zum Vermieten anbieten.

Auch im Camper seid ihr ganz nah an der Natur, allerdings habt ihr euer schützendes Schneckenhäuschen dabei. Natürlich kann es auch hier heiß werden, aber das Wohnmobil ist deutlich isolierter als ein Zelt. Geräusche sind etwas gedämpfter und es ist einfach ein Stück mehr Rückzugsort. Steht ihr auf einem Campingplatz oder seid mit Solarpanelen ausgestattet, habt ihr Strom, aber auch Gas zur Verfügung und damit in den meisten Fällen Geräte wie Kühlschrank, Heizung, eventuell Ventilator* oder Klimaanlage zur Verfügung. Aber auch einen Herd, den ihr nicht erst aufbauen müsst und mit dem das Kochen deutlich schneller geht.

Wollt ihr mit Kindern reisen und nicht nur an einem Ort sein ist ein Camper Goldwert. Denn ihr habt euer kleines Zuhause immer dabei. Es gibt kein kompliziertes Umgewöhnen, keine Betten, die aneinandergeschoben werden müssen, kein Auf- und Abbauen vom Zelt. Mit Wohnmobil oder Van seid ihr maximal flexibel und mobil.

Mit Wohnwagen seid ihr etwas weniger schnell mobil und weniger autark (aber auch das geht), dafür habt ihr es hier am wohnlichsten. Mit entsprechendem Vorzelt könnt ihr euch hier problemlos ein zweites Draußenzimmer einrichten und verfügt so über jede Menge Platz. Wollt ihr also vor allem auf Campingplätzen sein, macht ein Wohnwagen großen Sinn. Ein ausführlicher Vergleich zwischen Wohnmobil und Wohnwagen folgt.

Ab welchem Alter macht Camping mit Kindern Sinn?

Camping ist für jedes Alter der Kinder empfehlenswert und geht sogar schon mit kleinen Babys. Unser Sohn war zwei Monate als wir zum ersten Mal gemeinsam auf 8-wöchige Elternzeitreise mit Zelt und Bus in Kroatien unterwegs waren. In diesem Alter braucht es noch nicht wirklich viel und vor allem stillend ist so ein Campingurlaub mit Baby wirklich unkompliziert möglich. Ein Campingplatz mit Waschmaschine, Trockner und idealerweise ein Elternkind-Bad ist mit Baby besonders zu empfehlen, mit einer faltbaren Babywanne geht es aber auch.

Die Elternzeit bietet sich hervorragend an, um euch ins Camping mit Baby Abenteuer zu stützen. Wollt ihr eure Elternzeit gerne zum Reisen mit Baby nutzen, habt aber doch ein wenig Respekt vor der ganzen Sache? Dann würde ich euch zum Wohnmobil oder Wohnwagen raten. Denn hier seid ihr gut vor Wettereinflüssen geschützt und deutlich komfortabler unterwegs, habt aber denoch absolute Flexibilität.

Wie viel Spielzeug ist beim Camping mit Kindern nötig?

Theoretisch spielen Kinder mit allem aus der Natur, praktisch kann es verdammt dummlaufen, wenn sie ihr Spielzeug am Ende aber doch vermissen. Nun sind die Voraussetzungen bei einer Langzeitreise mit Kindern etwas anders, aber hier gibt es in diesem Bereich deshalb kaum Kompromisse. Die liebsten Dinge kommen mit, wenn auch nicht in Unmengen. Allerdings ist das auch vom Alter, Naturell des Kindes und logischerweise auch von der Dauer des Aufenthaltes abhängig. Seid ihr nur ein paar Tage unterwegs, braucht ihr längst nicht so viel. Behaltet aber auch mögliche Regentage im Blick, denn dann ist der Beschäftigungsbedarf schnell deutlich höher.

Prinzipiell eignet sich alles, was gut draußen genutzt werden kann und etwas robuster ist. Neben Sandspielzeug und Ball, gehen auch Legos, Autos, Barbies oder Lotties gut. Aber auch Tip Toi oder Hörspiele sind nicht nur für längere Fahrten, sondern auch zur Selbstbeschäftigung gut geeignet. Ausführliche Vorschläge findest du unten in der Camping Packliste.

Camping mit Kindern: Geeignete Campingplätze

Theoretisch ist Camping perfekt mit Kindern geeignet. Wenn da nur nicht die „spießigen“ Campingnachbarn wären. Wenn man permanent das Gefühl hat, dass die Kinder allein aufgrund ihres Kindseins stören, kann das Urlaubsfeeling nur allzu schnell dahin sein. Auch wir haben uns auf so manchem Platz schon unglaublich unwohl gefühlt und stehen mittlerweile deshalb am aller liebsten frei. Hier können wir unsere Nachbarn selbst aussuchen und können einfach sein.

Aber keine Sorge, das geht auch anders! Denn es gibt zum Glück auch viele Campingplätze, die sich entweder ganz konkret an Familien richten oder extra Familienbereiche haben.

Besonders praktisch sind Familienbäder mit Babywanne und Kindertoiletten. Aber auch Spielplätze, Lagerfeuerplätze, ein Pool und eventuell auch ein Indoorbereich für schlechtes Wetter können mit Kindern sehr hilfreich sein. Auch Kinderbetreuung und diverse Kursangebote gibt es auf vielen Campingplätzen für Familien im Angebot.

Vom Comfortcampingplatz für Familien bis zum kleinen aber auch das geht oder Naturcampingplatz, es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten entspannten Campingurlaub mit Kindern zu verbringen.

Hier sind ein paar Anlaufplätze für familienfreundliche Campingplätze für dich:

  • Roadsurfer: Hier kannst du nicht nur familienfreundliche Camper mieten, sondern auch tolle Stellplätze für Familien finden.
  • Einige schöne naturnahe Plätze in Deutschland, aber auch in Dänemark und Österreich findest du aber auch das geht aufgelistet.

Seid ihr auf mehreren Plätzen unterwegs kann eine Campingcard großen Sinn machen, mit der du von teilnehmenden Campingplätzen einen Rabatt bekommst. Beispielsweise ASSIS und ADAC

Packliste fürs Camping mit Kindern: Das brauchst du für den entspannten Campingurlaub mit Kindern

Camping mit Kindern ist meiner Meinung nach die entspannteste Art mit Kindern Urlaub zu machen, wenn da nicht das ewige Gepacke wäre. Plant ihr öfter mit Kindern campen zu gehen, kann ich euch nur empfehlen möglichst viel Campingequipment an einem Ort aufzubewahren. Am besten zusammen mit unserer ausführlichen Packliste.

Mit Camper ist das kein allzu großes Problem, denn da kannst du ja die wesentlichen Dinge bereits drinnen aufbewahren. Deshalb macht es sehr viel Sinn die wesentlichen Dinge lieber doppelt anzuschaffen, denn dann kann der Camper grundausgestattet sein.

Im folgenden habe ich dir eine ausführliche Packliste fürs Camping mit Kindern zusammengestellt. Egal, ob ihr mit Zelt oder Wohnwagen in den Campingurlaub wollt oder ob ihr ein Baby an Board habt, du findest hier alles übersichtlich sortiert. Die ausführliche Packliste mit allen Kategorien kannst du dir hier runterladen.

Packliste fürs Camping mit Kindern im Zelt

Hier findest du alles, was du speziell für den Zelturlaub mit Kindern gebrauchen kannst:

  • Zelt
  • Heringe
  • Hammer
  • Schlafsäcke: Wir haben für die Kinder mitwachsende Schlafsäcke von Deuter*. Allerdings sind unsere Kinder nicht wirklich Schlafsackkompatibel. Sie rutschen hin und her. Machen alles zu und wieder auf und rutschen schließlich ganz raus. Daher finde ich Schlafsäcke mit Armen und Beinen sehr interessant (gibt es übrigens auch für Erwachsene) oder warme (Woll-)Schlafkleidung und einen Deckenschlafsack.
  • Isomatten
  • (selbst) aufblasbare Campingmatratze
  • Kleine Gaskartuschen oder besser noch kleine Gasflasche (ist wesentlich günstiger und hält länger)
  • Gaskocher (wenn ihr länger unterwegs seid und Gasflaschen nutzt, empfehle ich diesen hier)
  • Pavillon oder Sonnensegel
  • Plane
  • Klappkisten
  • Wasserkanister
  • Kühlbox

Packliste für Wohnmobil / Wohnwagen:

Hier kann die Ausstattung schon etwas vielfältiger sein, denn es gibt deutlich mehr Platz. Aber Achtung: Unterschätzt das Gewicht nicht. Wer jetzt nur mal kurz in den Campingurlaub fährt, hat hier vielleicht nicht so die Probleme. Soll es aber ein langer Urlaub oder gar eine Elternzeitreise im Camper werden, macht sich das doch recht schnell bemerkbar.

Deshalb lohnt es sich hier auf möglichst leichtgewichtiges Equipment zu setzen und vor eurer Abfahrt gegebenenfalls noch mal auf die Wage zu fahren. Die findest du zum Beispiel bei der Mülldeponie oder an ausgewählten Tankstellen.

Folgendes macht zusätzlich im Wohnwagen oder Wohnmobil Sinn:

  • Tischgeschirrspüler*: Hast du Platz und kein Gewichtsproblem, kann ich dir einen Tischgeschirrspüler sehr ans Herz legen. Ich stelle es mir als riesige Erleichterung vor, habe es aber selbst noch nicht getestet, da wir letztlich doch zu schwer waren.
  • Omnia „Backofen“*: Das ist eine super praktische Alternative für einen Campingbackofen, aber auch im Gasgrill oder in der Pfanne mit Deckel kann gebacken werden.
  • Ventilator / Klimaanlage: Je nachdem ob ihr vorrangig auf Campingplätzen mit Landstrom steht oder nicht, kann ein Ventilator oder eine Klimaanlage im Camper sehr viel erleichtern. Gerade im Sommer am Mittelmeer wird es sonst schnell sehr heiß drinnen.
  • Solar*: Für alle, die oft und regelmäßig in den Campingurlaub mit Kindern fahren oder auf der Elternzeitreise autark(er) sein wollen, empfiehlt sich die Anschaffung von Solar. Denn nicht alle Plätze auf Campingplätzen haben einen Stromanschluss. Auch kostet der Strom meist nicht allzu wenig und natürlich macht es auch aus nachhaltigkeitsgründen Sinn. Vor allem dann, wenn ihr die Solaranlage auch sonst im Jahr noch benutzt. Zum Beispiel im Gartenhaus.
  • LED Lichterketten: Sie sorgen nicht nur für heimeliges Wohlfühlatmosphäre, sondern machen auch ein angenehmes Licht.
  • Solarlampen: Sie sind für uns beim Freistehen unerlässlich und sind super praktisch als mobile Lichtquelle geeignet. Wir lieben vor allem diese hier, haben aber auch welche von Ikea an Board.
  • Wasserfilter*: Vor allem in den südlichen Ländern ist das Wasser oft stark gechlort oder kommt in großen unpraktischen Plastikbehältern. Mit einem Wasserfilter kannst du nicht nur Mikroplastik und Verunreinigungen, sondern auch das Chlor rausfiltern. Wir nutzen diesen hier.
  • Parkkralle*: Seid ihr nicht nur an einem festen Platz und wollt auch mal freistehen, macht eine Parkkralle für den Wohnwagen großen Sinn.
  • Vorzelt
  • Campingschrank*

Steht ihr erst vor der Anschaffung eines Wohnwagens oder Wohnmobils und seid euch vielleicht noch gar nicht sicher, ob Camping mit Kind so wirklich euer Ding ist? Dann kann ich euch nur dazu raten, testet es aus. Denn Camper sind so unterschiedlich aufgebaut. Oft bekommt man erst während der Nutzung mit, wie unpraktisch etwas ist und was man sich vielleicht zwar ursprünglich anders vorgestellt hat, aber dann möglicherweise doch genau so richtig super findet.

Nehmt euch am besten ein verlängertes Wochenende und mietet euch einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil aus. Dann könnt ihr selbst prüfen, welche Aufteilung für euch als Familie am besten passen und auch zum Beispiel bei der Ausstattung schon ein kleines Gefühl bekommen, was euch vielleicht ganz dringend fehlt und was ihr als völlig unnötig erachtet.

Camping mit Kindern Packliste – Küchenausstattung

  • scharfes Messer
  • Brettchen
  • Besteck
  • Teller (flach & tief)
  • Tassen / Gläser
  • Kelle
  • Pfannenwender
  • Schüsseln in klein für Müsli und Co, groß für Salat
  • Dosenöffner
  • Küchenschere
  • Topflappen
  • Großer und kleiner Kochtopf, auch ein Schnellkochtopf kann großen Sinn machen
  • Pfanne, am besten mit Deckel
  • Wasserkessel
  • Espressozubereiter
  • Messbecher
  • Sieb zum Abgießen
  • Kompakte Küchenwaage
  • Gewürze
  • Zucker oder Zuckeralternative
  • Mehl
  • Öl
  • Kaffee oder Tee
  • (Gas-)grill
  • Stabfeuerzeuge
  • Faltbare Geschirrspülbox
  • Spülbürste
  • festes Spülmittel
  • Geschirrtuch
  • Abwaschlappen

Camping mit Kindern Packliste – Pflegeprodukte und Gesundheit:

  • Reiseapotheke
  • Zeckenkarte
  • Sonnencreme
  • (festes) Duschgel & Shampoo
  • Zahnbürsten und Zahnpasta
  • Periodenprodukte wie Periodenunterwäsche oder Menscup
  • Handtücher
  • Waschlappen
  • Haarbürste oder Kamm
  • Nagelschere
  • Haarklammern und Haargummis
  • Rasierapparat
  • Schminksachen
  • Wärmestift gegen Insektenstiche
  • Aloe Vera gegen Sonnenbrand und kleinere Verletzungen
  • Kakao oder Stärke als Trockenshampoo (je nach Haarfarbe ggf. auch gemischt)

Packliste – Haushaltsutensilien:

  • Wäscheleine und Klammern
  • Wasserkanister
  • Handfeger oder Akkusauger
  • Waschmittel oder Waschei
  • Müllbeutel
  • Ggf. Müllgreifer
  • Essigreiniger
  • falltbarer Eimer

Camping mit Kindern Packliste – Kleidung:

Für`s Camping mit Kindern ist das Packen gar nicht mal so einfach, denn eigentlich muss für alle Eventualitäten etwas dabei sein. Auch im Sommer (vor allem in Deutschland) kann es ungemütliche und kühle Regentage oder starken Wind geben, weshalb ihr von der Regenkleidung bis zur Hochsommerausrüstung von allem etwas dabei haben solltet. Nehmt außerdem lieber etwas mehr mit, denn bei langanhaltendem Regen ist es schiwerig, die Kleidung wieder trocken zu bekommen. Zwar gibt es mittlerweile fast auf allen Plätzen Waschmachinen und Trockner oder Waschsalons in der Nähe, aber sie sind oft auch stark frequentiert. Deshalb ist es empfehlenswert so viel Kleidung mitzunehmen, dass ihr unkompliziert 5-7 Tage auskommen könnt. Für unsere Langzeitreise mit Kindern, bei der wir überwiegend freistehen, haben wir Kleidung für wenigstens 14-21 Tage dabei. Im Sommer kommen wir auch gut mal vier Wochen ohne Waschmachine aus.

  • Unterwäsche
  • Socken
  • Hosen (lang und kurz)
  • Röcke oder Kleider
  • T-Shirts
  • Lange leichte dünne Blusen oder Hemden eignen sich sehr gut als Sonnenschutz
  • Langärmlige Pullis oder Jacken
  • Dicker Pullover
  • Eventuell Weste
  • Wollsocken und Wollstulpen können an kalten Abenden sehr praktisch sein
  • Dicke Jacke
  • Tuch oder Schal
  • Mütze
  • Sonnenhut / Käppi
  • Regen- und Windkleidung

Packliste fürs Camping mit Kindern – Schuhe:

  • Sandalen
  • Halbschuhe
  • Wetterfeste Schuhe oder Gummistiefel
  • Wanderschuhe
  • Badelatschen zum Duschen

Packliste für`s Camping mit Baby

  • Campinghochstuhl*: Ist super praktisch, wenn das Baby nicht permanent nur auf dem Schoß sitzen soll.
  • Tragetuch oder Trage: Ist für mich beim Camping mit Baby und sowieso immer ein absolutes Muss. Vor allem beim Wandern oder bei Ausflügen auf unwegsamen Gelände macht eine Tragehilfe sehr viel Sinn.
  • Buggy / Kinderwagen: Am besten macht sich hier was platzsparendes.
  • Babyschale oder Reboarder
  • Grundausstattung Windeln, wenn dein Baby nur spezielle vertägt auch mehr. Es geht aber auch super mit Stoffwindeln (wir haben hier entweder Mullwindeln als Einlagen für unsere Windelmanufakturwindeln genutzt oder auch mal wegwerfeinlagen)
  • Töpfchen
  • faltbare Babywanne bzw. haben wir immer die Ikeakisten genutzt, in der wir sonst unsere Sachen verstauen
  • Wollschlafsack von Manymonths, zusätzlich kannst du das Baby mit in deinem Schlafsack schlafen lassen
  • Mütze
  • Leichte Handschuhe
  • Wollstulpen* und Wollsocken für kalte Nächte
  • Wollkleidung: Ich kann die Kleidung von manymonths* empfehlen. Sie wächst über viele Jahre mit, ist muelsing frei und ökologisch hergestellt und hält warm ohne zu Überhitzen.
  • Babynahrung und Babyflasche
  • Sonnenhut
  • Eventuell Federwiege
  • eventuelle Babywippe*
  • Krabbeldecke
  • Strandmuschel*
  • Große Mulltücher / -decken* sind super praktisch als leichte Decke, helfen gegen Sonne und können auch als Strandtücher dienen
  • Kaputzenhandtücher* zum Einkuscheln
  • Spieldecke
  • Möchtest du Brei für dein Baby selber machen, kann auch ein Mixer oder Pürierstab* sinnvoll sein

Camping mit Kindern Packliste – Für Draußen:

  • Campingstühle
  • Tisch
  • Moskitonetz oder ähnliches
  • Mückenschutz (z.B: Citronellakerzen oder ätherische Öle)
  • Lichterketten
  • Decken oder Deckenponcho für abends
  • Picknickdecke
  • Zelt: Fürs Spielen bei Regenwetter hat sich bei uns ein kleines Spielzelt bewährt. Es wird auch sonst genre als Spiel- und Kuschelhöhle genutz, kann aber zum Beispiel auch zum Aufbewahren der Kindersitze sinnvoll sein. Außerdem wird es hier sehr gern für gemeinsame Abentuerzeltnächte mit den Freunden genutzt.
  • Lüfter / Heizer => Eva Polar Klimagerät. Seid ihr oft auch im Frühling, Herbst oder sogar Winter unterwegs macht hier ein Kombigerät großen Sinn. Was gibt`s da gutes?
  • Solarlampen
  • Kerzen
  • Faltbollerwagen
  • Fahrräder
  • Kinderfahrradsitz
  • Fahrradanhänger
  • Oder auch sehr praktisch ein Follow me

Badekleidung und -Ausrüstung:

  • Badesachen
  • Badeschuhe
  • Badeponchos
  • Handtücher
  • Sonnencreme
  • Sonnenbrille
  • Strandmuschel
  • Schwimmhilfen
  • Taucherbrillen und Schnorchel
  • Luftmatratze
  • SUP
  • Luftmatratze

Packliste: Folgende Spiel- und Lernmatrialien haben wir auf unserer Langzeitreise mit Kindern dabei

  • Lego
  • Playmobil
  • Barbies / Lotties*
  • Autos
  • Schleichtiere
  • Bastel- und Malsachen
  • Lernbücher und -hefte
  • Lernspiele z.B. diese Lernkoffer
  • Tip Toi
  • Gesellschaftsspiele: Hier sind besonders beliebt:

Draußensachen:

  • Ball
  • Frisbee
  • Bodyboards
  • Taucherbrille und – Schnorchel
  • Fahrräder
  • Roller
  • Inlineskates
  • UV Kleidung
  • Badeponchos
  • Neoprenanzüge
  • Wickingerschach o.ä.
  • Flusssteine haben wir zwar nicht dabei, haben wir aber drüber nachgedacht
  • Taschenlampen
  • Knicklichter
  • Schnitzmesser
  • Ferngläser
  • Becherlupen
  • Kescher
  • Sandspielzeug
  • Eimer
  • Seile zum Seilspringen
  • Hängematte
  • Slackline
  • Spieldecke für draußen. Damit lässt sich Lego prima mitrausnehmen und ist im Nu wieder weggeräumt

Sonstiges:

  • Rucksack für Tagesausflüge, ggf. auch für die Kinder
  • Brotdosen
  • Trinkflaschen
  • Extra Abspannschnur
  • Helle Lampe fürs Aufbauen im Dunkeln
  • Klappspaten
  • Mückenlampe kann hilfreich sein bzw mit Strom ist auch ein Diffuser sehr hilfreich

Wer auch beim Camping mit Kindern nicht beim Kochen sparen möchte oder wer ganz einfach wie wir langzeitreisend ist, dem kann ich folgende zusätzliche Küchenutensilien empfehlen:

  • Omnia Campingbackofen
  • Waffeleisen
  • Sandwichmaker
  • Kochplatte mit Gasanschluss. Diese hier kann ich sehr empfehlen. Endlich hat das ewige Warten auf das kochende Nudelwasser ein Ende
  • Mixer
  • Weber Grill oder …
  • Hätten wir den nötigen Platz hätten wir auch einen Tischgeschirrspüler und einen richtigen Gasbackofen dabei.

Offizielles:

  • Kinderausweis: Achtung für alle Langzeitreisenden: Die „normalen“ Kinderreisepässe sind mittlerweile nur noch ein Jahr gültig. Ihr könnt aber auch einen Personalausweis beantragen oder einen „echten“ Reisepass. Diese sind X Jahre gültig. Für die Beantragung solltet ihr X Zeit einplanen.
  • Personalausweis / Reisepass
  • Krankenkassenkarte: Wollt ihr außerhalb Deutschlands Campen kann eine zusätzliche Krankenversicherung Sinn machen. Für alle Langzeitreisende folgt demnächst ein Extrabeitrag,
  • Führerschein und Fahrzeugpapiere
  • Sonnenbrille

Technik:

  • Laptops
  • Tablets
  • Handys
  • Kopfhörer für die Kinder, aber auch als Lärmschutz für euch
  • Lärmschutzkopfhörer sind bei uns auch immer am Start
  • seid ihr länger unterwegs und wollt vielleicht auch arbeiten, kann ein mobiler Router großen Sinn machen. Zwar gibt es auf den meisten Campingplätzen Wlan
  • Drohne
  • Selfiestick

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