Nachhaltige Weihnachten ohne Verzicht

Nachhaltigkeit ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit und doch wird es oft mit Verzicht und Müßiggang verbunden. Zwei Dinge, die wir garantiert nicht fürs Weihnachtsfest brauchen. Aber müssen denn nachhaltige Weihnachten wirklich sein? Können wir für die paar Tage im Jahr nicht auch einfach mal eine Ausnahme machen?

Da wir gerade an den Weihnachtstagen Unmengen an Ressourcen verschwenden, sage ich ganz klar nein. Aber nahhaltige Weihnachten sind absolut kein Hexenwerk und an vielen Stellen relativ einfach umzusetzen. Sofern du deine weihnachtliche Einkaufs- und To-Do-Liste noch nicht vollständig abgearbeitet hast, findest du hier sicher noch die ein oder andere Idee, wie auch du nachhaltige Weihnachten gestalten kannst.

Nachhaltige Weihnachten Schritt für Schritt

Aber Vorsicht, lasst euch nicht von den vielen Ideen erschlagen. Nehmt euch nicht zu viel mit einmal vor, denn wie in allen anderen Lebensbereichen auch, müssen die Veränderungen zu euch und eurer Familie passen. Nicht alles ist genau jetzt zu diesem Zeitpunkt gut und richtig für euch. Was der einen Familie überhaupt nichts ausmacht, ist für die andere vielleicht ein enormer Schritt. Familien sind eben verschieden, auch zu Weihnachten.

Veränderungen brauchen Zeit

Klar ist es wichtig, möglichst viel zu verändern, aber nachhaltige Veränderungen brauchen vor allem eins: Zeit. Alles andere kann schnell zu Frust führen und bringt am Ende niemanden was. Auch gehen nachhaltige Weihnachten die ganze Familie etwas an. Schaut daher unbedingt auch darauf, wem aus eurer Familie welche Dinge besonders am Herzen liegen und entscheidet nicht einfach allein. Nehmt alle Familienmitglieder mit ins Boot, besprecht warum Nachhaltigkeit wichtig ist und schaut, welche wenn auch kleinen Dinge sich für euch vielleicht relativ einfach umsetzen lassen.

Veränderungen finden im Kleinen statt, sie brauchen Zeit und sind ein Prozess. Wer weiß, vielleicht sieht es im nächsten Jahr ja auch schon ganz anders aus? Vielleicht fällt es euch dann schon erheblich leichter nachhaltige Weihnachten zu feiern? Seid nachgiebig mit euch, aber packt es doch bitte einfach an. Denn jede kleine Veränderung ist wichtig. Für uns, unsere Kinder und unsere Welt.

ganz ohne Verzicht

Wie bei vielen Themen eines bewussteren Lebens gehört Verzicht in meinen Augen nicht zwangsläufig dazu. Oft ist gar das Gegenteil der Fall: Hat man erstmal den ein oder anderen Glaubenssatz losgelassen, erscheinen meist jede Menge neuer Möglichkeiten. Für mich sind nachhaltige Weihnachten also eher eine Bereicherung, geht es doch oft mit viel Kreativität einher. Aber schaut doch einfach selbst:

Weihnachtsbaum

Rund 28 Millionen Weihnachtsbäume werden in Deutschland jährlich verkauft. Nur etwa 15 Prozent davon kommen aus Waldbetrieben. Der Großteil stammt aus Plantagen und damit aus Monokulturen, die gedüngt und mit jeder Menge Pestizide gespritzt werden. Damit stellen Weihnachtsbäume eine echte Belastung für Böden, Gewässer und Tiere, insbesondere Insekten dar (bei Robin Wood gibt es mehr dazu zu lesen). Nachhaltige Weihnachten sehen anders aus.

Während der Verzicht auf einen extra Weihnachtsbaum natürlich die nachhaltigste Variante ist, ist dies für viele auch die unvorstellbarste. Für mich persönlich spielt ein Weihnachtsbaum keine wirklich große Rolle, haben wir doch bereits in meiner Kindheit schon Alternativen ausprobiert. So hatten wir mehrere Jahre einen kleinen Baum aus dem Topf, der aber leider das Umsetzen in den Garten nie überlebte. In anderen Jahren haben wir daher kurzerhand unsere normalen Zimmerpflanzen umfunktioniert und festlich geschmückt. Das hat mir als Kind große Freude bereitet und ist für mich noch heute eine meiner liebsten Weihnachtserinnerungen.

Auch jetzt haben wir keinen eigenen echten Baum. Da wir jedes Jahr bei den Schwiegereltern feiern, ist dort aber immer einer vorhanden. Mir persönlich fällt die Vorstellung, einen Baum für einen solch kurzen Zeitraum zu fällen (und in den allermeisten Fällen auch überhaupt nur für diesen Zweck zu pflanzen) unglaublich schwer und ich kann für mich keinen Sinn darin sehen. Für unsere eigene Weihnachtsfeier würde ich daher gerne ohne Baum auskommen und stattdessen unsere Pflanzen schmücken und auf unseren selbstgebastelten Weihnachtsbaumersatz zurückgreifen, den wir übrigens auch als Adventskalender nutzen.

Keine Sorge, du musst nicht gleich komplett auf einen Weihnachtsbaum verzichten, um nachhaltige Weihnachten zu feiern. Es gibt auch andere Alternativen:

♦ Zertifizierte Bio-Weihnachtsbäume am besten aus der Region.

Sie wachsen in Mischkulturen, sind weniger anfällig für Schädlinge und kommen ohne Pestizide aus. Folgende Siegel gibt es:

◊ Bio, Biokreis, Bioland, Demeter und Naturland

◊ FSC-Weihnachtsbäume

◊ PEFC-Tannenbäume (Achtung, hier darf nach bestimmten Kriterien gespritzt und gedüngt werden, dennoch sind die Bestimmungen besser als ohne Siegel)

Mehr zu den einzelnen Siegeln findest du bei Utopia. Eine PDF Liste mit   Bezugsquellen und Informationen von Bio-Weihnachtsbäumen gibt es bei der Umweltorganisation Robin Wood.

♦ Einen Weihnachtsbaum aus der regionalen Forstwirtschaft gibt es manchmal auch zum selber schlagen.

Auch sind es oft Bäume, die ohnehin beim Durchforsten von Wäldern anfallen. Beim Förster oder Forstamt bekommst du alle Informationen.

♦ Mit einem fairen Weihnachtsbaum mit „Fair Trees“ Zertifikat kannst du dagegen vernünftige Arbeitsbedingungen und eine angemessene Entlohnung von Saatgutpflückern unterstützen. Auch wird auf umweltschonenden Anbau und Schadstoffarmut geachtet.

Mehr zu den Hintergründen kannst du bei Utopia lesen.  Fair-Tree zertifizierte Bäume gibt es dieses Jahr zum Beispiel in toom Baumärkten zu kaufen.

♦ Einen Weihnachtsbaum mieten ist auch eine gute Variante.

Miet-Weihnachtsbäume gibt es bei lokalen Baumschulen, Förstereien oder Gärtnereien. Sie kommen im Topf und werden nach den Feiertagen wieder abgeholt und eingepflanzt. Auch hier solltest du allerdings auf die Herkunft achten. Zudem sei angemerkt, dass dieses Verfahren eine große Belastung für die Bäume darstellt und es nicht alle vertragen.

♦ Ein Plastik-Weihnachtsbaum stellt laut Utopia keine echte Alternative dar.

Besteht er doch aus Plastik, ist meist deutlich weniger langlebig als gedacht und stammt noch dazu meist aus Fernost. Dennoch möchte ich ihn hier als Alternative erwähnen und dir, solltest du dir einen solchen Weihnachtsbaumersatz vorstellen können, einfach einen gebrauchten vorschlagen. Bei Ebay Kleinanzeigen wirst du bestimmt fündig.

♦ Auf Weihnachtsmärkten, in Geschäften, Restaurants und anderen öffentlichen Einrichtungen nachfragen, ob die dort aufgestellten Weihnachtsbäume vor Weihnachten abgegeben werden. Das schont noch dazu den Geldbeutel.

♦ Eine andere Idee vielleicht doch ohne eigenen Weihnachtsbaum auszukommen, ist das Schmücken von Bäumen für Tiere.

Das lässt sich wunderbar mit einem schönen Waldausflug mit den Kindern verbinden und zeigt zudem worum es an Weihnachten wirklich geht: Nächstenliebe.

♦ Auch lassen sich Zweige in eine Vase aufstellen und festlich schmücken.

♦ Eine weitere sinnvolle Möglichkeit etwas zu Geben statt zu Nehmen ist die Aktion „Weihnachtsbäume für den Wald“ vom Bergwaldprojekt.

Für 17 Euro kannst du so zum ökologischen Waldumbau beitragen und hast geleichzeitig ein wirklich nachhaltiges Geschenk. Natürlich kannst du dieses Projekt auch mit eigenem Weihnachtsbaum unterstützen.

Dekoration

Aber nicht nur mit dem bewussten Kauf deines Weihnachtsbaumes kannst du nachhaltige Weihnachten gestalten. Auch beim Dekorieren gibt es jede Menge auch kleine Dinge, die sich in Richtung Nachhaltigkeit verändern lassen. Dass es dabei nicht jedes Jahr neue Dekoartikel braucht, sollte eigentlich klar sein. Schöner und auch traditioneller ist da beispielsweise der Einsatz von Omas Christbaumkugeln und selbstgemachter Baumschmuck aus Salzteig, Filz, Holz oder Stroh.

Weitere Alternativen wären:

♦ Bunte Baumwollbänder statt Lametta

♦ Gesammelte Baumzapfen

♦ Getrocknete Orangen- oder Apfelscheiben

♦ Zimtstangen

♦ Hagebutten

Beleuchtung

Auch mit der entsprechenden Beleuchtung kann Weihnachten nachhaltiger werden. Neben LED Lichterketten und LED Kerzen, gibt es vor allem beim Thema Kerzen einiges zu beachten. Rund 200 000 Tonnen werden in Deutschland pro Jahr verkauft. Das entspricht dem höchsten Verbrauch in der EU. Drei Viertel dieser Kerzen bestehen aus Paraffin, also aus Erdöl und sind somit alles andere als ökologisch. Eine Alternative hierzu wäre Stearin. Aber Achtung, hier handelt es sich zwar um nachwachsende Rohstoffe und es ist biologisch abbaubar, meist wird es aber aus Palmöl gewonnen und ist somit ebenfalls höchst bedenklich. Denn für Palmöl werden riesige Flächen des Regenwaldes gerodet und so die Lebensgrundlage von Mensch und Tier zerstört.

Aber es gibt Alternativen:

♦ Bienenwachskerzen sind ein echtes Naturprodukt.

Allerdings auch ein ziemlich teures (und nicht vegan). Meist werden sie zudem importiert. Am besten kaufst du sie also beim regionalen Imker.

♦ Kerzen aus Biomasse sind eine relativ günstige Alternative.

Hierfür werden Fette und Öle aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet, die in der Nahrungsmittelindustrie als Reste anfallen. Zu kaufen gibt es sie unter anderem in diversen Grünen Online Shops.

♦ Kerzen aus Sojawachs, aus Raps oder aus Sonnenblumenöl

♦ Selber gießen und Kerzenreste weiterverarbeiten

Kommen diese Kerzen in Teelichtform daher, wird auch die Alu-Hülle zum Problem. Teelichter gibt es aber auch ohne Hüllen oder aber mit wiederverwendbaren Glasschälchen oder Edelstahlhüllen zu kaufen. Ist die Aluminiumvariante aber einmal im Haus, lässt sich die Hülle wenigstens aufheben und wiederverwenden.

Einige dieser Alternativen sind recht Preisintensiv und eigenen sich daher vielleicht auch einfach als besonderes Geschenk. Mehr dazu und zu Bezugsquellen findest du auf Utopia.

Auch die Herstellungsart und die Qualität der Kerzen spielt eine Rolle. Über Schadstofffreiheit, Abbrennverhalten und Sicherheit gibt das Gütezeichen RAL Auskunft, das von der „Gütegemeinschaft Kerzen“ vergeben wird (mehr dazu beim Bayrischen Rundfunk).

Geschenkeverpackung

Nachhaltige Weihnachten lassen sich natürlich am leichtesten mit unverpackten Geschenken oder gar gänzlich ohne Geschenke feiern. Das muss aber nicht sein. Neben Recycling Geschenkpapier (blauer Engel) bzw. dem Wiederverwenden von bereits genutztem Geschenkpapier, gibt es jede Menge Möglichkeiten, bei denen der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind:

♦ So lassen sich Geschenke beispielsweise in festlichen Stoff, Schals,     Geschirrtücher oder für Kinder auch in Spieltücher verpacken.

Diese sind dann sogar Teil des Geschenkes und ein absoluter Hit. Bei uns werden sie als Halsbänder, Geschenkverpackungen, Gürtel, Umhänge, Kopfschmuck, Wimpelketten oder aber als Seen und Wiesen verwendet, zum Knoten und Schleifen üben genutzt oder als Strand- und Picknicktücher gebraucht.

Zeitungspapier und Packpapier lassen sich gut als Geschenkeverpackung nutzen. Letzteres kann gut mit Kindern vorher bemalt, gestempelt oder beklebt werden.

♦ Auch Gläser, Körbe, Dosen oder Schachteln lassen sich gut umfunktionieren. Du kannst sie beispielsweise mit schon verwendetem Geschenkpapier bekleben oder aber mit den Kindern zusammen bemalen.

Gekaufte, recycelte, genähte oder gebastelte Geschenktüten oder Stoffsäckchen geben deinen Geschenken eine schöne aber nachhaltige Hülle.

♦ Sofern sich auch bei euch die Einkaufsbeutel aus Stoff häufen, könnt ihr diese zur Geschenkverpackung umzufunktionieren.

Mit Handabdrücken der Kinder versehen oder mit Kartoffeldruck verschönert, bekommen sie so einen neuen Wirkungskreis.

♦ Klebeband und Plastikbänder lassen sich durch Schnüre aus Naturfasern problemlos ersetzen. Als Dekorationsmaterialien bieten sich Zweige, Stöcke, Tannenzapfen, Nüsse oder getrocknete Früchte an.

Weitere tolle Ideen gibt es zum Beispiel bei Mamahoch2 oder bei die kleine Botin.

Geschenke

Was wäre Weihnachten ohne Geschenke? Auch wenn es meiner Meinung nach nicht die totale Geschenkeflut sein muss, ist schenken eine schöne Geste und gerade für Kinder nicht wegzudenken. Allerdings wird es bei uns häufig auch zu einer wahren Herausforderung. Unsere Kinder spielen am liebsten frei und funktionieren alles Erdenkliche für ihr Spiel um. Sie brauchen nicht wirklich viel klassisches Spielzeug, sondern werden von zu viel eher in ihrem Spielfluss gehemmt. Daher setzen wir lieber auf höher wertige Geschenke, schenken dafür aber weniger. Eigentlich optimale Voraussetzungen für nachhaltige Weihnachten, aber leider nicht immer ganz so erfolgreich umzusetzen…

♦ Ich kaufe ja fast alles gebraucht oder versuche es wenigstens.

Das mache ich auch bei einigen Geschenken. Oft finden sich auch Dinge, die tatsächlich noch nie benutzt wurden, also neu sind oder aber kaum Gebrauchspuren haben. Für mich persönlich ist das eine absolut tolle Erfindung, mit der sich nicht nur Ressourcen, sondern auch jede Menge Geld sparen lassen.

♦ Eine andere Variante, die mir sehr gut gefällt, ist Zeit statt Zeug zu verschenken.

Während sich Zeug einfach unglaublich schnell anhäuft, schnell unnütz wird und zu einer echten Belastung werden kann, ist gemeinsame Zeit ein wirklich seltenes Gut. Daher finde ich das eine der schönsten Geschenkideen: Gemeinsam in die Therme fahren, ein Besuch im Planetarium, ein gemütlicher Filmenachmittag, Plätzchen backen, ein Winterpicknick oder ein lustiges Familienfotoshooting. Hier sind den Ideen keine Grenzen gesetzt.

♦ Auch Selbstgemachtes steht bei mir hoch im Kurs.

Ist es doch persönlich, lässt sich oft gut zusammen mit den Kindern herstellen und ist je nach verwendeten Zutaten auch ökologisch. Selbstgebrannte Mandeln, eine Brotbackmischung, selbstgemachte Creme, Kuchen im Glas oder ein Fotokalender. Auch hier lässt es sich wunderbar austoben.

♦ Nachhaltige Weihnachten lassen sich aber auch mit gekauften Geschenken feiern. Darauf kannst du beim Kaufen achten:

◊ Höherwertige Materialien bevorzugen, insgesamt auf Herkunft und Produktion der Sachen achten

◊ FSC zertifizierte Holzprodukte

◊ Biomaterialien

◊ heimische Produkte aus der Region

◊ Fairtrade Produkte

◊ faires Gold bzw. Altgold

♦ Nicht nur die Herkunft der Geschenke hat Einfluss auf die Nachhaltigkeit, sondern auch wo sie gekauft werden.

Am besten ist es natürlich beim lokalen Händler direkt vor Ort zu kaufen. Gerade auch Bücher lassen sich in der Buchhandlung ebenfalls bestellen und sind durch die Buchpreisbindung noch nicht einmal teurer.

Viele ökologische Produkte lassen sich allerdings nur schwer vor Ort kaufen und müssen daher oft bestellt werden. Am besten nutzt du dafür ökologische Online Shops. Lässt sich Amazon nicht verhindern, da es einfach schnell gehen muss, nutze doch wenigstens Amazon smile. Für dich macht es keinen Unterschied, da die Produkte gleich viel kosten. Allerdings erhält eine von dir ausgewählte soziale Organisation 0,5 Prozent deines Einkaufswertes als Spende.

Essen

Das gemeinsame festliche Essen hat für viele Familien eine große Bedeutung und meist auch eine gewisse Tradition. In vielen Fällen hat es dabei leider nicht viel mit Nachhaltigkeit gemein. Das ganze Weihnachtsessen mal eben auf vegetarisch oder vegan umzustellen, ist wohl bei den meisten eher nicht denkbar. Jedenfalls dann nicht, wenn mit der ganzen Verwandtschaft gefeiert wird. Vielleicht lässt sich aber bei Teilen etwas verändern? Eine Vegane Nachspeise beispielsweise wäre doch mal ein Anfang? Es muss ja auch nicht umbedingt jeder Wissen…

Da auch wir unsere Feiertage bei den Schwiegereltern verbringen, haben wir leider auch kaum Einfluss. Daher werde ich mir wohl einfach aus dem Vorhandenen etwas zusammenstellen. Für uns selbst hätte ich allerdings wirklich keine Schwierigkeiten eine gelungene Alternative fürs Weihnachtsmenü zu finden. Völlig ohne das Gefühl von Verzicht. Ein veganer Nussbraten würde mich ja zum Beispiel sehr reizen.

Es muss aber meiner Meinung nach wirklich nicht unbedingt Weihnachten sein, um mit einer veganen Ernährung zu starten (aber vielleicht ist es ja im neuen Jahr mal ein Versuch wert?). Dennoch finde ich es wichtig, zu überprüfen, ob wirklich so viel Fleisch oder Fisch benötigt wird. Auch halte ich es für absolut notwendig, darauf zu achten, woher Fleisch und Fisch stammen. Biologisch, saisonal und regional bzw. bei Gewürzen und Schokolade auch Fairtrade ist nicht nur das Gesündeste für uns, sondern auch das Beste für unsere Umwelt. Und darum sollte es doch schließlich gerade an Weihnachten gehen oder nicht?

 

Habt wundervolle nachhaltige Weihnachten ihr Lieben, genießt die Familienzeit und lasst euch nicht stressen!

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