Bedürfnisorientiert Familie leben - neue Wege leben - Familiengarten

Bedürfnisorientiert Familie leben: Auf der Suche nach neuen Wegen 

Bedürfnisorientiert Familie zu leben ist mehr als „nur“ auf die Bedürfnisse der Kinder zu schauen. Es ist auch für uns die Chance, genauer hinzusehen. Leben wir unseren Vorstellungen entsprechend und haben wir auch unsere Bedürfnisse im Blick? Woher wissen wir, was uns guttut und wie können wir bedürfnisorientiert leben, wenn die Rahmenbedingungen so wenig zu passen scheinen? 

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Bedürfnisorientiert zu leben ist auch eine Einladung an uns selbst. Denn das, was wir unseren Kindern versuchen mitzugeben, gilt auch für uns: Wir sind genug. Wir müssen nicht „nur“ funktionieren und uns an vermeintliche Verpflichtungen anpassen. Auch wir dürfen bedürfnisorientiert auf uns schauen und ganz aktiv unser Leben gestalten. Wir dürfen unseren ganz eigenen Weg finden, der sich gut für uns anfühlt und nicht einfach nur Erwartungen anderer erfüllt.

Aber das, was im Umgang mit unseren Kindern schon so unglaublich schwer ist, wird umso komplizierter, wenn es um uns selbst geht. Denn bedürfnisorientiert lebende Vorbilder sind Mangelware.

Was tut uns eigentlich gut?

Woher sollen wir wissen, was wir brauchen?

Wie finden wir wieder Zugang zu uns und unseren Wünschen, unseren Träumen und unseren Zielen?

In diesem Artikel zeige ich dir, was es heißen kann, bedürfnisorientiert Familie zu leben und gebe Tipps, wie du wieder Zugang zu deinen Wünschen und Bedürfnissen erhältst.

Bedürfnisorientiert leben - das eigene Leben gestalten - Familiengarten

Bedürfnisorientiert Familie leben: Familie ist, was du draus machst

Familie zu leben ist nicht immer leicht, erst recht nicht, wenn wir unsere Kinder bedürfnisorientiert begleiten wollen. Da gibt es so viele verschiedene Bedürfnisse, die sich oft gegenseitig auszuschließen scheinen. Da ist es oft laut, da ist immer was los, da sind jede Menge Anforderungen, eine unglaubliche Verantwortung und viel zu wenige Pausen. Das, was es aber richtig anstrengend macht, ist das Drumherum. Die vielen To Dos, die viel zu starren Strukturen und Erwartungen aus dem Außen. Aber auch wir selbst stehen uns oft gehörig im Weg. Alte Themen, Glaubenssätze und unser inneres Kind setzen uns auch gerne noch zusätzlich unter Druck.

Noch dazu wird all die (Care-)Arbeit, die Familien täglich leisten, oft weder gewertschätzt noch überhaupt gesehen.

Wie wir das Familienleben empfinden, ist dabei höchst unterschiedlich, denn wir alle sind anders. Wir brauchen verschiedene Dinge, wir haben unterschiedliche Stresslevel und bringen andere Voraussetzungen mit. Deshalb kann es auch nicht nur eine Antwort darauf geben, wie Familienleben auszusehen hat.

Und spätestens hier wird es problematisch. Denn unsere Gesellschaft sieht praktisch gesehen nur einen einzigen, sehr durchgetakteten Weg vor: Die möglichst frühe Rückkehr der Mutter in die Erwerbsarbeit, die frühe Kinderbetreuung, Schule, eigenes Haus, ein oder zwei Mal Urlaub und ähnliches.

Was aber, wenn das für die Familie nicht passt? Was, wenn es Eltern in diesen Strukturen schwerfällt die Kinder bedürfnisorientiert zu begleiten? Was, wenn die Bedürfnisse der Familie oder einzelner Familienmitglieder andere sind oder wenn es auch „nur“ andere Vorstellungen von einem erfüllenden Familienleben gibt? Was, wenn da viel mehr Erschöpfung ist als uns als Eltern zugestanden wird?

Für uns war genau das der Fall und wir merkten schnell, dass wir andere Antworten brauchten als die gängigen da draußen. Denn wir waren praktisch dauerhaft erschöpft. Da waren so unglaublich viele und starke Bedürfnisse von unserer Tochter, die andere Lösungen brauchten, gleichzeitig aber auch kaum mehr Platz für anderes ließen. Wir hatten das Gefühl nie zu genügen und uns dauerhaft aufzureiben.

Aber muss Familie so sein? Müssen wir einfach nur warten bis es vorbei ist? Und was heißt das bezogen auf unsere Elternschaft überhaupt? Sollen wir nur darauf hinarbeiten, dass die Kinder endlich aus dem Haus sind?

Das wollten wir nicht. Wir spürten, dass es da mehr geben muss und dass es auch anders gehen kann, und machten uns auf die Suche.

Bedürfnisorientiert Familie leben: Was ist das genau?

Bedürfnisorientiert als Familie zu leben ist für mich der Versuch, das Leben ganz aktiv an den Bedürfnissen aller Familienmitglieder auszurichten. Die Grundlage ist das aktive Suchen nach Lösungen und das bewusste Gestalten des Familienlebens, sowohl im Miteinander der Familie als auch im Außen.

Innerhalb einer Familie gibt es eine Vielzahl von Bedürfnissen, die sich oft gegenseitig auszuschließen scheinen. Wenn das Kind das Bedürfnis nach Nähe und Aufmerksamkeit hat, wir aber ganz dringend Pause und Ruhe brauchen, dann passt das auf den ersten Blick nicht zusammen. In den meisten Fällen wird dann eins der Bedürfnisse übergangen, weil zwei sich widersprechende Dinge nun mal nicht zu vereinen sind. Das stimmt so aber nicht. Wenn wir genau hinschauen und uns auf kreative Lösungssuche begeben, lassen sich durchaus Wege finden.

Wie genau das aussehen kann, ist vom Alter des Kindes und von vielen anderen Faktoren abhängig. Die Lösung kann daraus bestehen, gemeinsam ein Buch zu lesen, einen Film zusammen anzuschauen, ein Hörspiel anzuhören. Mit kleineren Kindern kann es zum Beispiel ein Spaziergang mit Tuch oder Wagen sein. Je mehr Bedürfnisse dazukommen, desto schwieriger ist das Ganze. Und natürlich gibt es durchaus auch Situationen, in denen sich keine geeignete Lösung finden lässt. Denn um überhaupt auf Lösungssuche zu gehen, braucht es Ressourcen. Sind diese nicht vorhanden, ist das ganze unglaublich schwierig. Auch mit sehr kleinen Kindern kann es wirklich kompliziert sein. Aber auch dann lassen sich oft Kompromisse finden. Zum Beispiel in dem die Bedürfnisse nacheinander erfüllt werden.

Bedürfnisorientiert Familie zu leben, betrifft aber nicht „nur“ das direkte miteinander, sondern auch das große Ganze. Wie wir leben wollen, nach welchen Werten wir uns ausrichten und was uns insgesamt guttut. Denn auch das können und dürfen wir ganz aktiv gestalten.

Wir müssen uns nicht einfach irgendwo einfügen. Wir sind nicht (nur) Opfer der Umstände, sondern können selbst auch unser Leben lenken. Bedürfnisorientiert leben heißt, dass wir nicht nur mit unseren Problemen leben müssen, sondern dass wir uns auch ganz aktiv auf Lösungssuche begeben können.

Diese lösungsorientierte Art auf kleine und große Probleme zu schauen, war für mich eine absolute Bereicherung und hatte nicht nur Auswirkungen auf das Miteinander mit meinen Kindern, sondern hat auch meinen Blick auf das Leben insgesamt verändert. Kreative und oft unkonventionelle Lösungen zu finden, statt sich über Probleme zu ärgern, ist für mich daher ein wichtiger Grundstein, um das Leben bedürfnisorientiert zu gestalten. Es ist erstaunlich wie viele Lösungen plötzlich auftauchen, wenn wir Dinge nicht von vornherein ausschließen, sondern anfangen sie mit anderen Augen zu betrachten.

Nicht immer sind die großen Schritte mit einem Mal möglich. Nicht immer ist sofort klar, wohin die Reise geht. Aber in kleinen Schritten kann es Stück für Stück leichter werden. Und genau das ist für mich die wertvollste Erkenntnis: Bedürfnisorientiert zu leben darf leicht sein und sich gut anfühlen.

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Bedürfnisorientiert Familie leben ist ein sich wandelnder Prozess

Bedürfnisorientiert Familie zu leben, verläuft dabei nicht geradlinig. Es ist ein Prozess, der niemals abgeschlossen ist, da die Bedürfnisse einer Familie permanent im Wandel sind. Sie verändern sich mit dem Älterwerden der Kinder, mit jedem neuen Familienmitglied und mit neuen Umständen, die sonst so ins Leben kommen. Darauf zu reagieren und immer wieder zu überprüfen, ob das für alle noch so passend ist, ist eine ganz schön große Aufgabe. Aber genau das macht bedürfnisorientiertes Familienleben für mich aus: Auf Lösungssuche zu gehen und kleine und große Hebel in Bewegung zu setzen, wenn es eben nicht mehr stimmig ist. Das ist Arbeit und ein ständiger Prozess.

Bedürfnisorientiert zu leben, heißt dabei nicht, dass immer alles rund läuft und alle stehts und ständig glücklich sind. Es heißt zu leben und im Einklang mit sich selbst zu sein. Die Bereitschaft hinzuspüren und kleine wie auch große Dinge zu ändern, wenn sie nicht mehr passend scheinen.

Bedürfnisorientiert heißt auch nicht, dass sich alles immerzu leicht anfühlt und dort keinerlei Anstrengung wäre. Im Gegenteil. Manchmal ist es auch nur die gerade bestmögliche Entscheidung. Das, was am ehesten an eine Lösung rankommt.

Nicht immer ist alles sofort zu ändern. Weil da zum Beispiel auch noch die Bedürfnisse der anderen Familienmitglieder sind oder weil es sich um langwierige Entscheidungen handelt oder eben Dinge, deren Realisierung einfach noch warten muss. Aber auch dann können wir etwas tun. Zum einen gibt es nicht nur eine Art der Bedürfniserfüllung, sondern oft viele verschiedene Wege. Das wiederum bedeutet genaues Hinsehen. Worum geht es da genau? Außerdem können wir nach Zwischenschritten suchen. Was ist der nächste hilfreiche Schritt? Was kann ich jetzt tun, um es passender und leichter zu machen? Das können die Kopfhörer fürs große Geschwisterkind sein, das unter dem ohrenbetäubenden Geschrei vom Baby leidet, aber nicht allein sein will. Das können die Notfallpommes im Tiefkühler sein, wenn noch mehr Tag als Nerven übrig ist und die miese Stimmung droht. Das kann der Pachtgarten sein, bevor ein Haus mit Garten gefunden ist.

Manchmal kann die Lösung auch einfach „nur“ in der Annahme liegen. Akzeptanz, dass es gerade nicht zu ändern ist, bringt nämlich am Ende meist doch wieder irgendeine neue Form von Lösung mit sich. Denn wenn wir ins Akzeptieren kommen, fällt es uns meist deutlich leichter mit der Situation umzugehen.

Der erste richtig große Schritt für uns war die Kitaabmeldung unserer Tochter. Dieser Entschluss war eine ganz bewusste Entscheidung für einen anderen Weg. Wir kamen in die Selbstverantwortung und mussten nun ganz aktiv zusehen, wie wir unseren Tag selbst gestalten. Das hat maßgeblich unseren Blick auf uns und unseren Umgang mit unseren Problemen verändert.

Bedürfnisorientiert zu Leben ist JETZT

Wir leben im Hier und Jetzt und genau da muss es uns gutgehen. Wollen wir bedürfnisorientiert leben, dürfen wir deshalb aufhören ständig in die unbekannte Zukunft zu schauen. Wir dürfen stattdessen Lösungen suchen, die uns JETZT befähigen bedürfnisorientiert mit unseren Kindern umzugehen und nicht Dinge, die uns später vielleicht zu erfolgreichen Eltern machen. Wir brauchen jetzt Entscheidungen, die uns guttun. Die dürfen sich auch wieder ändern, denn unser Leben ist im Fluss. Warum sollten das unsere Entscheidungen dann nicht ebenfalls sein?

In unserer Gesellschaft werden Zwischenschritte gerne ausgespart und „Fehler“ gilt es allgemeinhin zu vermeiden. Aber was sind Fehler denn überhaupt? Wie soll man Leben, wenn man nie etwas auch mal ausprobieren kann? Für mich bedeutet bedürfnisorientiert Familie zu leben eben auch ganz viel ausprobieren. Woher sollen wir denn wissen, wie das geht? Es fehlt an Vorbildern und erprobten Ideen.

Neues zu wagen, mal ein Stück in eine Richtung zu gehen und dann eben doch einen anderen Weg einzuschlagen, ist nichts Negatives und hat mit Scheitern nichts zu tun. In meinen Augen ist das ganz einfach leben und Bedürfnisorientierung pur. Wir können unser Leben immer wieder neu ausrichten und müssen nicht an einmal getroffenen Entscheidungen festhalten.

Diese Erkenntnis hat mir sehr geholfen und eine echte Last genommen, denn dieses Gefühl, Entscheidungen „für immer“ treffen zu müssen, war für mich extrem beängstigend. Erst durch diese Erkenntnis fiel es mir leicht, den Schritt ins Reiseleben zu wagen. Unsere Entscheidung muss nicht für immer sein. Wir können immer auch zurück oder etwas ganz anderes machen. Wir sind frei und flexibel und können immer wieder neu schauen, was jetzt für uns passend ist. Das weiß ich sehr zu schätzen. Aber natürlich bringt das auch eine Menge Eigenverantwortung mit sich und ist nicht immer nur einfach.

bedürfnisorientiert leben - Rockstar - Familiengarten

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Bedürfnisorientiert Familie leben: Woher du weißt, was du brauchst  

Manchmal ist es gar nicht so leicht, zu wissen, was uns helfen kann oder was unsere Träume sind. Denn oft haben wir sie auf unserem Weg verloren.

Weiß du nicht, wo du anfangen sollst?

Hast du keine wirkliche Idee, wo dein Leben hinführen soll?

Sehnst du dich nach Veränderung, aber weißt nicht, wie du dort hinkommst?

Es gibt einige Möglichkeiten, wie du Zugang zu deinen Wünschen und Träumen erlangen kannst. Der entscheidende Punkt ist die Auseinandersetzung mit dir selbst, deinen Wünschen und Träumen, aber eben auch deinen Problemen. Denn nur wenn wir genau hinschauen, können wir überhaupt erst identifizieren wo Schwierigkeiten liegen. Erst dann können wir auch in die Veränderung kommen. Es geht hier nicht darum, dich selbst zu optimieren, sondern darum, zu schauen, wo der Ursprung deiner Unzufriedenheit oder Überforderung liegt, wie du in mehr Leichtigkeit kommen kannst beziehungsweise, wie du einen Schritt näher an deine Träume kommst.

Das Rad des Lebens 

Ich kann dir hierfür das Rad des Lebens empfehlen. Hier kannst du für jeden Bereich deines Lebens genau schauen, wo du stehst und überprüfen, wie zufrieden du damit bist und wo du dir Veränderung wünschst. Dann kannst du dir kleine und große Schritte überlegen, die du gerne umsetzen möchtest oder für die du eine Lösung suchst.

Visionboard

Eine andere Möglichkeit, die du mit dem Rad des Lebens verbinden kannst, sie aber genauso gut auch allein nutzen kannst, ist ein Visionboard. Auch hier geht es darum, deine Träume zu visualisieren und dir klar darüber zu werden, was du verändern willst und wohin es gehen soll. Du kannst hier Bilder zu bestimmten Stimmungen, aber auch für bestimmte Wunschobjekte aufkleben und hast deine Träume mit dem Visionboard dann immer im Blick. So kannst du sie verinnerlichen und auch unterbewusst bereits Entscheidungen treffen, die dich deinen Zielen näherbringen.

Es reicht aber auch ein klassischer Stift und einige Fragen

Womit bin ich unzufrieden?

Was brauche ich für mehr Leichtigkeit?

Was fehlt mir in meinem Leben?

Was wünsche ich mir?

Welche Werte habe ich und lebe ich diese bereits?

Was möchte ich verändern?

Was stört mich und raubt mir unnötig Kraft?

Diese Fragen können dir eine Art Leitfaden sein. Wenn du Antworten hierauf gefunden hast, kannst du im nächsten Schritt überlegen, mit welchen auch kleinen Schritten du dich deinen Zielen nähern kannst. Manchmal gibt es da auch eine Reihe an möglichen Zwischenschritten.

Mit dieser eher einfachen Methode habe ich unsere Herausforderungen betrachtet und mich mit meinen Träumen beschäftigt. Denn für alles andere fehlten mir Nerven, Muse und Zeit. Ich habe recht bald festgestellt, dass unsere Wohnungssituation mitten in der Innenstadt ein Hauptstressfaktor für uns war. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit die Kinder nach draußen zu bekommen, wir waren praktisch immer zu unterwegs, überall waren Menschen und an jeder Ecke drohte eine Grundsatzdiskussion über Bratwurst oder Eis. Kurz, es war Stress pur. Wir wollten so nicht mehr leben, aber eine sofortige Lösung gab der Wohnungsmarkt nicht her. So tauchte auch der zunächst absolut nicht greifbar scheinende Wunsch zu reisen immer deutlicher auf.

Bedürfnisorientiert Familie leben - auf der Suche nach neuen Wegen - Familiengarten

Bedürfnisorientiert Familie leben: So findest du zurück zu dir

Oft ist es aber nicht mit unseren Wünschen und Träumen getan. Oft fehlt es ganz grundlegend am Zugang zu uns selbst. An Pausen und Momenten, die überhaupt Ressourcen für Veränderung freimachen. Auch das kenne ich sehr gut.

Meditation

Hierfür kann ich dir das Meditieren sehr empfehlen. Schon ganz kurze Einheiten können regelmäßig angewandt einen sehr großen Effekt haben. Sie bringen dich zurück in deinen Körper, in die Stille und tragen so recht schnell zu mehr Leichtigkeit bei. Es reichen schon drei bis sieben Minuten zum Beispiel mit der Basisversion der App 7Mind.

Hypnose

Auch Hypnose kann ich dir wirklich sehr ans Herz legen. Hier kannst du sehr schnell und vor allem effektiv sowohl innere-Kind-Themen und innere Blockaden angehen als auch wieder besseren Zugang zu deinen Bedürfnissen bekommen. Mir hat Hypnose sehr schnell aus meinem Burnout geholfen und ist in meinen Augen DER Grund dafür, dass ich wieder in meine Kraft gekommen bin.

Tagebuchschreiben oder eine andere Art der Selbstreflektion

Sich selbst und den Tag zu reflektieren, kann ebenfalls eine sehr große Wirkung haben. Denn zum einen können wir so unseren Fokus auch ganz bewusst auf Gutes richten, zum anderen ist es ein sehr effektiver Weg im Alltag in Veränderung zu kommen. Ich habe vor allem in den sehr anstrengenden Zeiten allein mit beiden kleinen Kindern schwierige Situation mit meinem Mann am Abend reflektiert und überlegt, wie ich denn anders hätte reagieren können. Die Gespräche haben mir dabei geholfen nicht in Schuldgedanken oder Verurteilung zu kommen, sondern wirklich nur anzuschauen, was war und was ich in einer ähnlichen Situation anders machen könnte.

Raus in die Natur

Wir für uns haben gemerkt, dass uns das ganze Zeug, was wir besitzen mehr belastet als das es uns guttut. Es raubt Zeit und Kraft und fordert ständige Aufmerksamkeit. Dagegen spürten wir wie uns die Natur erdet und das gesamte Familiensystem zur Ruhe bringt. Aber wir wohnten mitten in der Stadt und wussten nicht, wie wir rauskommen sollten. Ein Haus wollten wir nicht, da wir uns nicht nach noch mehr Raum, sondern nach weniger sehnten und stattdessen einfach viel Platz draußen wünschten. Außerdem wollten wir uns nicht noch mehr unter finanziellen Druck setzen, sondern freier werden. Wir wollten und brauchten es so einfach wie möglich.

Auch hier sind wir etliche Zwischenschritte gegangen. Zunächst haben wir mit befreundeten Familien versucht ein Wohnprojekt zu gründen. Als das nicht klappte, kauften wir uns einen Wohnwagen und nahmen uns so viele Auszeiten draußen, wie es nur möglich war. Oft waren wir ganz in der Nähe und mein Mann ist von dort aus zur Arbeit gefahren. Der nächste Schritt war ein Pachtgarten mit Gartenhäuschen, das uns heute als Base dient, während wir ansonsten im Wohnwagen leben und reisen. Das war außerdem ein wichtiger Faktor, wie wir uns den Anfang ins Reiseleben überhaupt finanzieren konnten. Denn wir konnten uns über die Sommermonate bereits einiges an Miete sparen.

Seitdem wir der Stadt den Rücken gekehrt haben und den Großteil der Zeit draußen verbringen, geht es uns allen spürbar besser. Wir haben wieder Anbindung zu uns selbst gefunden. Die Natur erdet uns, bringt Ruhe und so viel mehr Leichtigkeit. Auch die fehlende Kälte und Dauernässe macht das Familienleben für uns um Welten leichter. Ich, Julia, kann mich wieder viel besser spüren. Ich fühle mich frei und zu Hause. Ein dreiviertel Jahr waren wir bis jetzt auf Langzeitreise im Wohnwagen unterwegs, standen an Stränden und auf Bergen und waren praktisch im Einklang mit der Natur. Das zwischenzeitliche zurück über den Sommer hat uns dagegen einiges abverlangt.

Das Reisen mag nicht für alle die Lösung sein, aber ich bin davon überzeugt, dass es mehr Natur braucht, um uns selbst wieder zu spüren. Um fühlen zu können, was wir brauchen und was uns guttut. Um uns wieder stärker mit unserer Intuition zu verbinden und bedürfnisorientiert mit unseren Kindern und uns zu leben.

bedürfnisorientiert leben - auf neuen Wegen - Familiengarten

Aber wie kann das gehen?

  • So oft es geht in den Wald oder auf Wiesen umherstreifen
  • Möglichst viel freie unverplante Zeit in der Natur lassen (auch und gerade für die Kinder)
  • Möglichst viel Barfuß Laufen, um dich zu erden, dich wieder besser zu spüren und dich mit deiner Umgebung zu verbinden
  • Oder Minimalschuhe nutzen

Bedürfnisorientiert Familie leben - Wildling Shoes am Strand - Familiengarten

Wildling Shoes sind hierfür bestens geeignet, denn sie geben dir den nötigen Schutz und dabei so viel Freiheit wie möglich. Auch sie geben deinem Fuß nicht vor, wie er zu sein hat. Die nachhaltigen Minimalschuhe passen sich an deinen Fuß an und nicht umgekehrt. Sie sind flexibel, haben ein unvergleichliches Barfußgefühl und lassen dich den Untergrund spüren.

Wildling Shoes begleiten uns seit der ersten Stunde und sind Teil unseres ganz eigenen Weges, umso mehr freuen wir uns, sie euch hier näher zeigen zu dürfen. Wir haben uns für folgende Modelle entschieden:

  • Tann: Der Mid Cut ist aus recycelter Baumwolle und mit Walkloden gefüttert. Eine Membran sorgt für Nässeschutz. Tann ist sowohl in Kinder- als auch in Erwachsenengrößen verfügbar.
  • Holunder: Dieser Mid Cut besteht aus Bio-Baumwolle und ist mit Hanf-Vlies gefüttert. Eine Membran hält die Füße trocken. Holunder gibt es sowohl in den Kinder- als auch in den Erwachsenengrößen.
  • Tanuki Yoru: Dieser Ganzjahresschuh ist einer der leichtesten Schuhe der Welt und besteht zu 75 Prozent aus Papier. Der wasserdurchlässige Schuh ist temperaturregulierend, atmungsaktiv und schnelltrocknend und hat eine natürliche antibakterielle Wirkung. Der Tanuki Yoru ist nur als Erwachsenenmodell zu haben.
  • Nebula: Dieser Ganzjahresschuh aus gestricktem Merino-Mix passt sich an den Fuß an, wie eine zweite Haut. Er eignet sich besonders für Indooraktivitäten, ist aber auch für jedes Draußenabenteuer zu haben. Nebula ist wasserdurchlässig und sowohl als Kinder- wie auch als Erwachsenenmodell zu haben.

Nicht nur die Schuhe passen zu unserem flexiblen Leben, auch die Firma selbst begeistert uns. Denn auch sie geht in vielen Bereichen neue Wege und zeigt damit, dass es auch anders gehen kann. Neben einer fairen und nachhaltigen Produktion in Europa, bietet sie ihren MitarbeiterInnen Orts- und Zeitunabhängiges Arbeiten auch in Teilzeit und unterstützt so ganz aktiv alternative Lebensformen.

Wildling Shoes im Sonnenuntergang - Nebula - Tann - Holunder - Familiengarten

Wildling Shoes sind perfekt fürs Abenteuer und wir freuen uns schon sehr mit ihnen die nächsten Schritte unseres mittlerweile ziemlich unkonventionellen Lebens zu gehen.

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